Planungs- und Bauausschuss schafft Voraussetzungen für städtebauliche Ordnung

Auslegungsbeschluss für Fläche an der Maurus-Ahn-Straße

Auf der rund 2,5 Hektar großen Baumarktbrache zwischen Maurus-Ahn-Straße, Lürriper und Korschenbroicher Straße plant ein Investor den Neubau eines Baumarktes, der gleichzeitig die Verlagerung und Verkleinerung des dort ansässigen Modemarktes von der Korschenbroicher zur Lürriper Straße beinhaltet. Der Abriss der leerstehenden Baumarkthalle ist bereits erfolgt. Jetzt hat der Planungs- und Bauausschuss beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplans für dieses Gebiet öffentlich auszulegen.

Der Bebauungsplan umfasst neben der Vergrößerung des Baumarktes im Vergleich zum ehemaligen Max Bahr auch die Reduzierung der bestehenden zentrenrelevanten Verkaufsfläche des Modemarktes an diesem nicht-zentralen Versorgungsstandort. Die Ansiedlung der Einzelhandelsbetriebe erfolgt somit im Sinne des Nahversorgungs- und Zentrenkonzeptes der Stadt Mönchengladbach. Darüber hinaus wird die in Mönchengladbach bestehende Versorgungslücke bei bau- und gartenmarktspezifischen Sortimenten durch die neue Baumarkt-Ansiedlung geschlossen und die entsprechende Kaufkraft in Mönchengladbach gebunden. Hinsichtlich gestalterischer Aspekte soll der geplante Einzelhandel die Entwicklung auf der benachbarten Fläche der Seestadt mg+ berücksichtigen. "Mit dem Bebauungsplan wollen wir Fehlentwicklungen vermeiden und durch eine gute bauliche Lösung einen städtebaulich harmonischen Übergang zwischen dem gewerblichen Bereich und dem neuen Stadtquartier Seestadt mg+ erreichen", betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Die Planungen würden zudem einen besonderen Fokus auf die Umwelt und die nachhaltige Aufwertung des Standortes legen, so Bonin weiter. "Umweltschutzaspekte werden besonders berücksichtigt, was sich unter anderem in einer hocheffizienten Haustechnik mit Wärmerückgewinnung, einer begrünten Gabionenwand entlang der Anlieferung, E-Tankstellen, großen Gründachflächen, einer Photovoltaik-Anlage sowie einer Neupflanzung von insgesamt 36 Bäumen und sieben Großsträuchern widerspiegelt."