Pädagogischer Ansatz

Der Situationsorientierte Ansatz

Die Ziel- und Inhaltsfindung des Situationsorientierten Ansatzes erfolgt aus der Alltagspraxis und ist lebensnahes Lernen in und Lernen aus alltäglichen Situationen.
Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit ist das Kind mit seinen aktuellen Spiel- und Lernbedürfnissen, seinem derzeitigen Entwicklungsstand, mit seiner sozialen Situation in der Gruppe und seinem psychosozialen Hintergrund in Familie und Gesellschaft.
Von seinem Anspruch her bedeutet der Situationsorientierte Ansatz ein ganzheitliches Lernen, bei dem alle Dimensionen des Wahrnehmens und Erlebens (kognitiv, sinnlich, körperlich, emotional, individuell und sozial) und des Ausdrucks (sprachlich, motorisch, musisch, kreativ) einbezogen sind.
 

Der Situationsorientierte Ansatz bietet die Möglichkeiten:

  • an die Interessen des Kindes bzw. der Gruppe anzuknüpfen und auf aktuelle Ereignisse flexibel einzugehen,
  • auf die dem Kind entsprechende erlebnis-, gedanken- und handlungsbezogenen Lernweisen einzugehen,
  • auf dem vorhandenen Erfahrungsbereich aufzubauen,
  • die unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnisse des einzelnen Kindes für die Kommunikation untereinander zu nutzen,
  • dem einzelnen Kind einerseits Anregungen anzubieten, ihm aber andererseits den Freiraum zu belassen, seine jeweiligen Absichten und Möglichkeiten im Rahmen seiner Fähigkeiten zu verwirklichen.

 
Mit dem Ziel, dass Ihre Kinder dadurch lernen, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen, zu äußern und umzusetzen, ist im Familienzentrum „Am Hockstein“ ein partnerschaftliches WIR ganz groß geschrieben.
Das Kind als Macher, wir die Erzieher und Erzieherinnen als Unterstützer, als Beobachter und als Hilfesteller.
Wichtige Kompetenzen wie Selbstsicherheit, Selbstständigkeit und das Entwickeln der ganz eigenen Persönlichkeit können sich durch diesen pädagogischen Ansatz im Laufe der Zeit entwickeln und gestärkt werden.