Offenes Verfahren (VOL), Schülerbeförderung für die Jahre 01.08.2019-31.07.2023

Fachbereich Schule und Sport

Die Stadt Mönchengladbach - Fachbereich Schule und Sport -, 41050 Mönchen­gladbach, vergibt in offenem Verfahren

Ort der Leistung:

alle städtischen Schulen

Art und Umfang der Leistung:

Schülerbeförderung für die Jahre 01.08.2019-31.07.2023

Aufteilung in Lose:

Ja

Art und Umfang der einzelnen Lose:

Los I: verschiedene Schulen im Stadtgebiet

Los II: Förderschule Dahlener Straße

Los III: Förderschule Herman-van-Veen

Angebote sind möglich für:

alle Lose

Ausführungsfrist:

01.08.2019-31.07.2023

Fachliche Auskunft erteilen:

Herr Wankum und Herr Bohnen, FB Schule und Sport über den Vergabemarktplatz Rheinland (vmp-rheinland.de).

Die Angebotsunterlagen sind erhältlich und einzusehen ab sofort auf dem Vergabemarktplatz Rheinland unter der Vergabenummer "40.20-2019-003".

Ablauf der Angebotsfrist: 26.03.2019, 12:00 Uhr

Einzureichen in deutscher Sprache: digital über den Vergabemarktplatz

Sicherheitsleistung: Auf Ziffer 29 der städt. Bedingungen (ZVL) über die Zahlungsweise wird besonders hingewiesen.

Folgende Eignungsnachweise werden gefordert:

-Eigenerklärungen (Ziffer 8 des Angebotsschreibens) zur/zum:

  • Zahlung von Steuern sowie der Beiträge zur Sozialversiche­rung und zur Berufsgenossenschaft,
  • Straf- oder Bußgeldverfahren in den letzten 2 Jahren nach dem Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz oder dem Arbeitnehmerentsendegesetz
  • Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen.
  • ggf. Vorliegen gültiger Arbeitsgenehmigungen.

-Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre

-jahresdurchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre

-weitere Eignungsnachweise:

  1. aktueller Auszug aus dem Handelsregister* (insb. muss die Benennung von Geschäftsführer und/oder Gesellschafter enthalten sein). Ausländische Bieter haben einen entsprechenden Auszug des bei ihnen üblichen Registers vorzulegen. Die Bieter mit der Rechtsform eines "eingetragenen Vereins" sind gehalten, einen Auszug aus dem Vereinsregister vorzulegen, aus dem die Vertretungsberechtigten des Vereins zu ersehen sind.
  2. aktueller Nachweis Haftpflichtversicherung*
  3. Referenzliste
  4. Namensliste der Fahrer, die bei der Schülerbeförderung eingesetzt werden sollen, sofern schon im Unternehmen beschäftigt. Für nicht vorhandenes Personal können die Unterlagen nachgereicht werden. Die vollständige Mitarbeiterliste wird bei Auftragsvergabe jedoch zum Vertragsbestandteil und ist daher innerhalb von 7 Kalendertagen nach Aufforderung des Auftragsgebers einzureichen. Dieser Namensliste ist eine Bestätigung beizufügen, dass alle Fahrer ein "Erweitertes Führungszeugnis zur Vorlage bei der Behörde nach § 30 a BZRG" des Bundeszentralregisters beantragt haben. Die Fahrer haben das "Führungszeugnis zur Vorlage bei der Behörde nach § 30 a BZRG" mit folgenden Angaben zu beantragen: Zur Vorlage bei der Stadt Mönchengladbach, FB 40.20, Herr Wankum. Verwendungszweck: Schülertransporte.
  5. für jeden Fahrer einen aktuellen Auszug* aus dem Verkehrszentralregister des Kraftfahrtbundesamtes[1].
  6. für jeden Fahrer eine Kopie der Fahrerlaubnis und ggfls. der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung, ausländische Bieter haben die entsprechenden Erlaubnisse ihres Landes vorzulegen[1].
  7. Erklärung, dass ausschließlich zuverlässige und geeignete Fahrer im Rahmen der Schülerbeförderung eingesetzt werden, die über gute Ortskenntnisse verfügen und die deutsche Sprache fließend beherrschen.
  8. Prüfbescheinigungen und -protokolle der letzten Hauptuntersuchung und Sicherheitsprüfung aller für die Schülerbeförderung in Frage kommenden Fahrzeuge. Ausländische Bieter haben die entsprechenden Bescheinigungen gem. der bei ihnen geltenden Vorschriften vorzulegen.
  9. Übergabe der Urkalkulation - die Auskömmlichkeit des Angebots muss nachvollziehbar zu entnehmen sein
  10. Für den Fall, dass sich ein Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen, finanziellen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens berufen möchte, sind die in 1 bis 9 genannten Nachweise und Erklärungen auch für dieses Unternehmen nach besonderer Aufforderung einzureichen.Zudem hat der Bieter gleichzeitig gegenüber dem Auftraggeber mit einer Verpflichtungserklärung nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Unternehmens, auf dessen Kapazitäten er sich beruft, bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen.

Folgende Nachweise aus dem Leistungsverzeichnis:

  • Liste aller für die Schülerbeförderung in Frage kommenden Fahrzeuge des Unternehmens, mit Angabe von Hersteller, Fahrzeugtyp, amtl. Kennzeichen, Alter, Zertifizierungen, Verbrauch. Sollten nicht genügend Fahrzeuge vorhanden sein, kann auch eine Auflistung der anzuschaffenden Fahrzeuge eingereicht werden. Diese Auflistung der Fahrzeuge soll, bis auf das KFZ-Kennzeichen, alle oben genannten Angaben enthalten.
  • Angaben und Nachweise über die Mitarbeiterqualifikation (Fahrsicherheitstraining, aktuelle Erste-Hilfe-Kurse, Kurse zum umweltgerechten Fahren) - Siehe Vordruck "Eigenerklärungen".
  • Alternativ besteht nach § 50 der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung - VgV) die Möglichkeit, die oben näher bezeichneten Nachweise auch über die neue "europäische einheitliche Eigenerklärung" (EEE) [ siehe https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de  ] einzureichen.

 

Zuschlagskriterien: 60% Preis, 30% Qualität, 10% umweltbezogene Eigenschaften

Bindefrist: 31.07.2019

Mit der Abgabe eines Angebots unterliegt der Bewerber den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gem. § 19/§ 22 EG VOL/A.Bei der Eröffnung der Angebote sind die Bieter bzw. ihre Bevoll­mächtigten nicht zugelassen (VOL).

 

Stadt Mönchengladbach

Der Oberbürgermeister

- Fachbereich Schule und Sport -