Neue Wegeführung zwischen Gracht und Friedhofstraße

Der Planungs- und Bauausschuss hat in seiner letzten Sitzung eine neue Wegeführung zwischen Gracht und dem südlichen Eingang des evangelischen Friedhofs an der Friedhofstraße beschlossen. "Ich freue mich, dass wir über die Mittel der Sozialen Stadt den Bürgerinnen und Bürgern hier eine Wegeführung abseits der Straßen anbieten können, die auch zum Verweilen und Erholen einlädt", sagt der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr. Bonin zu der Planung. Derzeit wird die Wegeverbindung durch einen schlecht einsehbaren Busch- und Strauchbestand geprägt. Auch die Straßenquerungen können nur schwer wahrgenommen werden, da parkende Autos oftmals die Sicht versperren. Insbesondere hinsichtlich der gefühlten Sicherheit, aber auch zur Stärkung der Fuß- und Radfahrermobilität, sieht die Stadt Verbesserungspotenzial.

Daher soll der Grünbestand ausgelichtet und an gezielten Punkten durch Zierkirschen, kleinwüchsige Blühgehölze und Geophyten ergänzt werden. Entlang des Weges wird es in regelmäßigen Abständen kleine Aufenthaltsmöglichkeiten mit Sitzbänken geben. Spielstationen in Form von Findlingen, Holzbalken und einer leichten Geländemodellierung sowie ein neuer Bouleplatz bieten alters- und zielgruppenübergreifende Anziehungspunkte über die gesamte Länge der Wegstrecke. Die fußläufigen Querungen der Straßen werden mit Aufpflasterungen und einem entsprechenden Tempolimit hervorgehoben. Hierdurch wird eine Verkehrsberuhigung und sichere Straßenquerung erzielt. Auch die neue, barrierefreie Bushaltestelle an der Wilhelm-Strauß-Straße wird in die Gestaltung integriert.

Auch der Oberflächenbelag wird erneuert. Im Vorfeld konnten Anwohner und Nutzer ihre Ideen und Anregungen mit einbringen. Ausdrücklich erwünscht war ein naturnaher Weg, daher wird auf Pflastersteine und eine Asphaltierung verzichtet. Im Rahmen der Ausführungsplanung steht noch eine lichttechnische Berechnung aus, die insbesondere die Kreuzungspunkte besser sichtbar machen und für mehr Sicherheit sorgen soll.