Nachwuchsplaner schmieden Ideen für das Areal am Berliner Platz

7. Schlaun-Wettbewerb zum Thema „Inneres Gladbachtal“: Ergebnisse liefern Impulse für die Weiterentwicklung des Innenstadt-Gebietes

Wie kann das Gebiet im Bereich des ehemaligen Hallenbades und dem GWSG-Gebäude am Berliner Platz städtebaulich überplant und für Büro und Dienstleistungen sowie Wohnnutzungen in unterschiedlicher Größenordnung entwickelt werden? Diese für die aktuelle Entwicklung Mönchengladbachs spannende Frage stand im Fokus des 7. Schlaun-Wettbewerbs zum Thema „Inneres Gladbachtal“, der von August 2017 bis April 2018 in Mönchengladbach durchgeführt wurde. Der Schlaun-Wettbewerb wird seit 2012 als jährlicher Ideenwettbewerb in NRW ausgelobt. Durch diesen Wettbewerb sollen Studierende und junge Planer in den Fachrichtungen Städtebau, Architektur und Bauingenieurwesen gefördert und von ihnen innovative und technisch-wissenschaftliche Planungsleistungen erbracht werden.


Unter Vorsitz von Prof. Dipl.-Ing. Martin Korda aus Münster wurde in Mönchengladbach in einer 10-stündigen Sitzung über die Preisträger des Schlaun-Wettbewerbs entschieden. Eine zeitintensive Aufgabe für die neun Preisrichter. Immerhin mussten 54 Arbeiten von 23 verschiedenen deutschsprachigen Hochschulen und Fachhochschulen bewertet werden. „Der Schlaun-Wettbewerb reiht sich zeitlich hervorragend in die Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt ein und ergänzt die räumlich angrenzenden Konzepte der Stadt Mönchengladbach wie den Rahmenplan Abteiberg, das integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept Alt-Mönchengladbach und das Impulsprojekt Seestadt mg+“ so der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr.-Ing. Gregor Bonin. Für das Wettbewerbsgebiet selbst bestehen bisher erst wenige Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung. Hier liefert der Schlaun-Wettbewerb der Stadt Mönchengladbach Ansätze für eine qualitätsvolle Weiterentwicklung dieses Areals.

Prof. Dipl.-Ing Korda stellt fest: „Das Preisgericht war erfreut über die hohe Zahl von Einsendungen zum Wettbewerb und die hohe Qualität der Ideen, die die Bearbeiterinnen und Bearbeiter aus den Hochschulen angeboten haben. Erfreulich war die Unbefangenheit, mit der die jungen Leute sich mit der Situation in Mönchengladbach beschäftigt haben, wie sie die Qualitäten erkannt haben und ihre Chancen genutzt haben.“

 

Aufgrund der ausgesprochen anspruchsvollen Aufgabe waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stark gefordert. Erfreulich ist die ausgewogene räumliche Verteilung der PreisträgerInnen von Hamburg im Norden bis Rapperswil in der Schweiz. „Mit dem Ergebnis und den eingereichten Arbeiten, insbesondere im Fachbereich Architektur, sind wir sehr zufrieden. Die aufgezeigten Ideen der Studierenden können wir nun diskutieren und umsetzungsorientiert weiterentwickeln“, meint Bonin. In der heutigen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses (19. Juni) berichtete die Verwaltung über die Ergebnisse dieses Wettbewerbs und präsentierte die prämierten Arbeiten. Darüber hinaus werden diese Arbeiten in einer 14 tägigen Ausstellung in der Kundenhalle der Stadtsparkasse am Bismarckplatz ab 16. Juli ausgestellt. Weitere Informationen können im Internet unter www.moenchengladbach.de  sowie www.schlaun-wettbewerb.de  abgerufen werden.