Mönchengladbachs Wasserversorgung ist top

Stadt legt erstmalig Wasserversorgungskonzept vor: langfristige Sicherstellung ist das Ziel

Die Wasserversorgung in Mönchengladbach ist qualitativ hochwertig und kann auch in Zukunft durch vorsorgende Maßnahmen sichergestellt werden. Dies geht aus dem Ergebnis des von Stadt, NEW und den Kreiswerken Grevenbroich gemeinsam erarbeiteten Wasserversorgungskonzepts der Stadt hervor, das gemäß gesetzlicher Vorgaben erstmalig erstellt wurde und nach dem Beschluss des Umwelt- und Feuerwehrausschusses (28.11.) nun der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständige Genehmigungsbehörde vorgelegt wird. Die Stadt hat das Konzept, das den Stand und die zukünftige Entwicklung der Wasserversorgung im Stadtgebiet darstellt und zukünftig alle sechs Jahre fortzuschreiben ist, zur langfristigen Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung im Stadtgebiet erstellt. „Mönchengladbach hat eine eigenständige Wasserversorgung, mit einer sehr guten Wasserqualität, auf die man stolz sein kann. Seit vielen Jahren sind wir hier sehr gut aufgestellt“, betonte Olaf Holtrup, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Umwelt, im Ausschuss. Die Stadt bezieht ihr Trinkwasser aus den Wasserwerken Helenabrunn, Rasseln, Rheindahlen, Gatzweiler sowie Reststrauch, Wickrath und Hoppbruch.

Neben den regelmäßigen Maßnahmen zur Überwachung, Wartung und Instandhaltung der technischen Infrastrukturanlagen sind laut Wasserversorgungskonzept dazu weiterhin Anstrengungen im Bereich des vorsorgenden Grundwasser- bzw. Gewässerschutzes und zur Minimierung und Kompensation des Sümpfungseinflusses des Braunkohletagebaus erforderlich.

Das Konzept stellt die wesentlichen Strukturen der öffentlichen Wasserversorgung von der Gewinnung über die Aufbereitung bis zur Verteilung dar. Es enthält Angaben zum Schutz der Trinkwasserressourcen, zur Bevölkerungsentwicklung sowie zum zukünftigen Wasserbedarf und Klimawandel. Abschließend wird der Handlungsbedarf zur Sicherung der öffentlichen Wasserversorgung in der Zukunft dargestellt, wobei insbesondere die Einflüsse des Braunkohlentagesbaus Garzweiler II beleuchtet werden. (pmg/sp)