Mönchengladbach: Weiterer Corona-Verdachtsfall hat sich nicht bestätigt

Die gestern in die Kliniken Maria Hilf mit dem Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus aufgenommene Patientin ist negativ getestet. Dies hat am Nachmittag der Laborbefund ergeben, so das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach. Die Patientin konnte bereits aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen werden.

Der ärztliche Mitarbeiter mit positivem Corona-Befund befindet sich weiter in häuslicher Quarantäne.

Alle zirka 20 Mitarbeiter der Kliniken Maria Hilf GmbH, die mit ihm Kontakt hatten, weisen keine Symptome auf, sind wohlauf und befinden sich auf Anordnung des Gesundheitsamtes ebenfalls in häuslicher Quarantäne. 15 Patienten, die von dem positiv getesteten Arzt behandelt wurden, befinden sich im Krankenhaus vorsorglich in Quarantäne. Sie weisen bisher ebenfalls keine Symptome auf. Alle bekannten Kontaktpersonen wurden vorsorglich getestet. Die Ergebnisse bleiben abzuwarten.

Heute Nachmittag haben Vertreter aller vier Mönchengladbacher Akutkrankhäuser mit dem Gesundheitsamt und dem Rettungsdienst der Stadt Mönchengladbach die Lage in einem intensiven Informationsaustausch erörtert.

Die Vertreter der Krankenhäuser haben noch einmal bestätigt, dass sie auf die Situation gut vorbereitet und voll einsatzfähig sind. Sie sind mit der Gesundheitsbehörde einig, dass die bisherige besonnen Vorgehensweise, öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten in Mönchengladbach nicht zu schließen, richtig und angemessen ist. Dass die positiv getestete Person sich nicht in Mönchengladbach mit dem Corona-Virus infiziert kann als sicher gelten. Außerdem ist der Kreis der Kontaktpersonen in Mönchengladbach identifiziert und konnte auf das Arbeitsumfeld des Arztes eingegrenzt werden.

Das Gesundheitsamt bittet Bürgerinnen und Bürger mit Erkältungssymptomen oder unkritischen Atemwegserkrankungen, sich an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu wenden und nicht die Notaufnahmen der Krankenhäuser aufzusuchen.