Mönchengladbach: Luftqualität weiter verbessert

An der Aachener Straße wird der Grenzwert für Stickstoffdioxid aber noch geringfügig überschritten

Wie hat sich die die Luftqualität in Mönchengladbach im vergangenen Jahr entwickelt? Mit großer Aufmerksamkeit haben Stadt und Öffentlichkeit die Ergebnisse für das Jahr 2017 im Stadtgebiet erwartet. Nach Abschluss aller Messungen und Qualitätskontrollen hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz jetzt die Ergebnisse auch für Mönchengladbach vorgelegt.

Der für die Umwelt zuständige Technische Beigeordnete, Dr. Gregor Bonin, meint zu den Ergebnissen: „Erfreulich ist, dass die Luftqualität in Mönchengladbach auch 2017 weiterhin besser geworden ist. Einziger Wermutstropfen ist die Stickstoffdioxid-Belastung an der Aachener Straße. Hier ist zwar der Jahresmittelwert von 44 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2016 auf 41 Mikrogramm im Jahr 2017 gesunken. Damit wird aber der Grenzwert von 40 Mikrogramm immer noch geringfügig überschritten.“

Die Stadt wird gemeinsam mit der für die Aufstellung des Luftreinhalteplans verantwortlichen Bezirksregierung daran arbeiten, Fahrverbote zu vermeiden. Bonin: „Wir arbeiten zur Zeit intensiv und auf mehreren Ebenen an einer weiteren Verbesserung der lufthygienischen Situation. Beispielhaft hierfür stehen der Ausbau der Elektromobilität, Einsatz von Elektrobussen auf der Aachener Straße, die Installation einer Überwachungsanlage zur Kontrolle des LKW-Durchfahrverbotes an der Aachener Straße und der Masterplan Nahmobilität“.

An den beiden anderen Verkehrsmessstationen im Stadtgebiet sind die Werte für Stickstoffdioxid unauffällig: An der Düsseldorfer Straße (22 Mikrogramm) und an der Friedrich-Ebert-Straße (31 Mikrogramm) wird der Grenzwert deutlich eingehalten und der bereits seit einigen Jahren positive Trend bei der Luftqualität bestätigt.

Diese Situation gilt auch für Feinstaub, PM 10, bei dem eine Überschreitung des Tagesmittels von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an 35 Tagen im Jahr erlaubt ist. An der Urftstraße, wo die städtische Hintergrundbelastung erfasst wird, wurden nur 5 Überschreitungstage gemessen, an der Friedrich-Ebert-Straße 23 Überschreitungen und an der Düsseldorfer Straße 6 Überschreitungen.