Modernisierung der Sportanlage Radrennbahn

Das Land NRW hat den Förderantrag der Stadt Mönchengladbach für den Neu- bzw. Umbau der Sportanlage Radrennbahn bewilligt.

Stadt erhält rund 2,15 Millionen Euro Fördermittel - Multifunktionsgebäude dient der Integration aller Menschen im Quartier
 
Die Stadt Mönchengladbach erhält vom Land 2.150.555 Euro Fördermittel für den Ausbau der Sportanlage Radrennbahn. Dies hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen heute bekanntgegeben. Durch das Städtebau-Sonderprogramm zur Integration von Flüchtlingen werden insgesamt 147 Projekte aus 100 Städten und Gemeinden in NRW mit insgesamt 72 Millionen Euro gefördert.
 
Der städtische Fachbereich Schule und Sport hatte sich mit einem Sanierungskonzept zur Modernisierung der Anlage an der Carl-Diem-Straße an einem neuen Förderprogramm des Landes beteiligt, das den Kommunen städtebauliche Hilfen in Millionenhöhe zur Integration von Flüchtlingen in Aussicht stellte. Das Konzept sieht vor, dass neben der Modernisierung der Freizeitflächen auf der Sportanlage, die noch in diesem Jahr ein Kunststoffrasenspielfeld mit Flutlichtanlage erhält, auch ein zweigeschossiges Multifunktionsgebäude mit Umkleidekabinen, Multifunktionsraum, Schulungsraum, Teeküche, Lagerräume und öffentlichen Sanitäranlagenerrichtet werden soll. Die Verwaltung wird statt eines reinen Umkleidegebäudes ein multi-funktionelles Objekt bauen, das der Integration aller im Quartier lebenden Men-schen dienen soll. Dort können zukünftig Sprachkurse, Betreuungsmöglichkeiten für Flüchtlingskinder im Vorschulalter, Multi-Kind-Gruppen und Sportaktivitäten stattfinden.
 
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 2,3 Millionen Euro. Derzeit leben in der Nachbarschaft der Sportanlage mehr als 600 Flüchtlinge. Auch allgemein steigt die Bevölkerungszahl anders als noch vor Jahren erwartet im Stadtteil an. Die Sportanlage hat deshalb eine große Bedeutung im Hinblick auf die Integration und den sozialen Zusammenhalt im Quartier Volksgarten-Pesch. „Ich freue mich über die Förderzusage des Landes, die eine gute Nachricht für die Sportstadt Mönchengladbach ist. Neben der Modernisierung der Anlage leistet die Stadt gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen“, so Harald Weuthen, Leiter des Fachbereichs Schule und Sport.
 
Darüber hinaus können mit den Fördermitteln des Landes die vorhandenen Leichtathletik- und Freizeitflächen modernisiert und attraktiv erweitert werden. Geplant sind unter anderem neue Kleinspielfelder, eine Skate- und Parcoursfläche, eine Rundlaufbahn sowie eine neue 100-Meter-Sprintstrecke mit auslaufender Weitsprunganlage.