Matinee zu ,,Living in America“

Das neue Ballett von Robert North feiert am 26. Oktober im Theater Mönchengladbach Premiere. Eine Matinee am 20. Oktober gewährt erste Eindrücke.

Mönchengladbach. 
Ein Thema, das den gebürtigen Amerikaner Robert North besonders bewegt, ist die Geschichte Amerikas und das Leben der Menschen in diesem Land. Amerika - das ist eine über Generationen und Jahrhunderte zum Mythos gewordene Erfolgsgeschichte, die alle Widersprüche in der Realität überstrahlt.

Wir verbinden mit dem "american way of life" Freiheit, Abenteuer und Aufstiegschancen. Einst wollte die Neue Welt allen Menschen offen stehen, unabhängig von ihrer Herkunft. Millionen Einwanderer aus Europa suchten ihr Glück in Amerika, brachten ihre Traditionen mit, bauten gemeinsam das Land auf. Die Großstädte wurden zum Schmelztiegel der Kulturen, so dass sich auch eine eigenständige amerikanische Musik entwickelte. Robert North nähert sich dem Mythos Amerika mit assoziativen Tanzszenen, die sein persönliches Bild von Amerika vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart ideenreich und mit humorvollem Augenzwinkern vermitteln. Und natürlich darf in einem Ballettabend mit dem Titel Living in America auch der gleichnamige Song von James Brown nicht fehlen.

Die Matinee findet um 11:15 Uhr mit öffentlichem Training ab 10:30 Uhr auf der großen Bühne des Theater Mönchengladbach statt. Ballettdirektor Robert North gibt Einblicke in seine Arbeit.

Karten für 4,50 Euro sind erhältlich unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de.