Math.-Nat-Gymnasium wird umfassend saniert

Baubeginn für Anfang 2021 geplant

Das Mathematisch-Naturwissenschaftliche-Gymnasium wird saniert. Der Rat der Stadt hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass der Gebäudekomplex sowohl funktional als auch baulich modernisiert werden soll. Das gilt insbesondere für das umzusetzende Brandschutzkonzept, den Austausch der Fenster, die Instandsetzung von Dächern und die Mensa, die aufgrund der gestiegenen Anforderungen nicht mehr die Funktionen eines modernen Schulbetriebes erfüllen kann.

Zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes werden alle brandschutzrelevanten Einrichtungen überprüft, gegebenenfalls überarbeitet und wenn nötig ausgetauscht. Darüber hinaus werden alle Warn- und Alarmierungssysteme überholt und angepasst. Die Brandmeldeanlage wird durch eine im Keller neu zu installierende Anlage ausgetauscht und auf die Feuerwehr aufgeschaltet. Der Küchenbereich der Mensa wird komplett erneuert, umgestaltet und innerhalb der vorhandenen Gebäudeflächen erweitert. Durch den Rückbau der Kabinenkonstruktionen und der sonstigen technischen Installationen des ehemaligen Sprachlabors entsteht ein neuer Unterrichtsraum, der multifunktional genutzt werden kann.

Darüber hinaus werden alle Fassaden- und Dachflächen überprüft und überarbeitet. Die Flachdachabdichtungen und die Lichtkuppeln der Turnhalle sowie der erdgeschossigen Funktionsbereiche werden umfangreich erneuert. Sämtliche Leitungssysteme werden überprüft und gegebenenfalls instandgesetzt. Im Bereich der Gebäudeautomation werden die vorhandenen Anlagenteile überprüft und an die neue Gebäudeleittechnik angepasst. Weiterhin werden stark beschädigte Bodenbeläge, Abhangdecken und Türen ausgetauscht. "Der Umfang der baulichen Maßnahmen macht eine Bearbeitung im laufenden Schulbetrieb unvermeidbar. Um die Sanierung in Gebäudeabschnitten durchführen zu können, wird die Sanierung in Bauabschnitten erfolgen", erklärt Stefan Greß, Betriebsleiter des städtischen Gebäudemanagements (GMMG). "Mit der Modernisierung des Schulstandortes verbessern wir das Lernumfeld der Schülerinnen und Schüler erheblich. Das ist eine Investition in die Zukunft", betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen rund 8,3 Millionen Euro. Aufgrund einer Förderung aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz beträgt der städtische Anteil rund 780.000 Euro. Die Bauzeit wurde mit 15 Monaten berechnet. Ersatzschulraum wird im vorhandenen Bestand geschaffen. Der Baubeginn ist für Anfang 2021 geplant, die voraussichtliche Fertigstellung für Ende 2022 vorgesehen.