Markthalle bringt neue Qualitäten zum Kapuzinerplatz

Aufstellung des Bebauungsplanes schafft Rahmenbedingungen für Markthalle

Der Kapuzinerplatz wird durch die Umsetzung des Bebauungsplans Nr. 791/N deutlich aufgewertet. Der Plan schafft unter anderem das erforderliche Baurecht für die geplante Markthalle am Kapuzinerplatz. Er wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord und im Planungs- und Bauausschuss vorgestellt und wird auch noch im Hauptausschuss auf der Tagesordnung stehen. Sollte der Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung am 3. Juli den Bebauungsplan als Satzung beschließen, werden damit wichtige Rahmenbedingungen geschaffen, diesem zentralen Platz in Mönchengladbach als Marktstandort mehr Strahlkraft zu verleihen.

Herzstück der Neuausrichtung des Kapuzinerplatzes ist die geplante Markthalle, die bereits im nächsten Jahr den Wochenmarkt ergänzen soll und damit ein neues Einkaufserlebnis in Mönchengladbach bieten wird. Bereits während der Bauphase der Halle sollen kleinere Anpassungen und Aufwertungen durchgeführt werden. Dazu zählen unter anderem die Wegnahme überflüssiger Poller oder die Vereinheitlichung des Pflasters um die Markthalle herum. Darüber hinaus sollen im Rahmen einer nachfolgenden Fördermaßnahme insbesondere auch die Zugänge zum Platz verbessert werden. "Mit diesem Bebauungsplan wird der obere Citybereich neu belebt und aufgewertet. Die zukünftige Markthalle wir den Kapuzinerplatz prägen. Sie ist ein Leuchtturmprojekt für die Innenstadtentwicklung", sagt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

Die Erarbeitung der städtebaulichen Pläne und der Fachgutachten zum vorliegenden Bebauungsplan hat der Investor der Markthalle übernommen. Durch die unmittelbaren Baumaßnahmen entstehen der Stadt Mönchengladbach ebenfalls keine Kosten. Laut Angabe der mags erhöhen sich allerdings die Unterhaltungs- und Reinigungsaufwendungen durch den Bau der Markthalle um rd. 9.700 Euro jährlich. Demgegenüber stehen Grundsteuer- und Gewerbesteuereinnahmen durch den Neubau der Markthalle sowie Erbbauzinsen aus dem Erbbaurechtsvertrag für die Fläche der Markthalle.