Land signalisiert Bereitschaft zur Unterstützung bei Erweiterung zu einem nationalen Hockey Trainingszentrum

Dass der Hockeysport sehr in Mönchengladbach verankert ist, ist schon durch den Hockeypark und viele internationale Turniere dort deutlich. Jüngst fanden hier Spiele der neuen FIH Pro League statt. Außerdem ist er Sitz des Deutschen Hockeybundes. Nun wird nicht nur das Konzept konkreter, den jetzigen Hockeypark weiter auszubauen und ein nationales Trainingszentrum des Deutschen Hockeybundes dort zu installieren, sondern das Land Nordrhein-Westfalen hat außerdem signalisiert, dass dieses Konzept auch finanzielle Unterstützung finden wird.

Inhalt dieses Konzepts, das die Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) in Absprache mit dem Deutschen Hockeybund (DHB) und dem Land NRW entwickelt hat, ist in einem ersten Bauabschnitt ein sogenanntes Boarding House. Hier können Teams bei Trainingseinheiten und Turnieren eine Unterkunft finden. Die Kosten beziffert die EWMG auf rund 8,6 Millionen Euro. In einem zweiten Bauabschnitt geht es darum, das Trainingsareal zu erweitern. Dabei geht es um einen dritten Platz, der dann ggf. durch eine Überdachung oder Halle ergänzt wird, um eine witterungsunabhängige Nutzung zu ermöglichen. Hier liegt die Kostenschätzung bei rund 4,9 Millionen Euro.

Bei der Finanzierung würde sich die EWMG bereit erklären, die nötigen Grundstücke kostenfrei zur Verfügung zu stellen und 3 Millionen Euro für das Boarding House zu übernehmen. Das Land NRW hat signalisiert, dass es die Bereitschaft gäbe den Restbetrag für diesen ersten Bauabschnitt zu übernehmen.

Auf Grundlage dieses Konzeptes und der Mitteilung des Landes wird die EWMG nun zusammen mit der Stadtverwaltung die nötigen Beschlüsse ausarbeiten und den Gremien im ersten Ratszug nach den Sommerferien vorlegen.

Sollten diese eine mehrheitliche Zustimmung erhalten, wäre ein Baustart für den ersten Abschnitt im Frühjahr 2020 möglich.