Jugendpartizipation wird digital

Nach Interviews mit den OB-Kandidaten folgen nun Fragerunden mit der Verwaltung

Auch das städtische Projekt youthbeyond zur Stärkung der Jugendpartizipation in Mönchengladbach muss in diesen Tagen kreativ werden, um weiterhin Jugendlichen Informationen rund um die Themen Kommunalpolitik und Stadtverwaltung näher zu bringen. "Physische Treffen sind leider nicht möglich, aber wir wollen weiterhin mit Jugendlichen, Politikern und Verwaltungsvertretern in Kontakt stehen und den Austausch fördern", erklärt Jule Imschweiler, Freiwillige im Projekt. Über Instagram wurden in den letzten Wochen Oberbürgermeisterkandidaten interviewt. Live konnten Interessierte zusehen, Fragen im Chat oder über Instagram-Story stellen und sich ein eigenes Bild machen. Inhaltliche, aber auch persönliche und manchmal auch witzige Fragen wurden gestellt, um die Person, aber auch politische Standpunkte kennenzulernen.

Jetzt geht das Projekt youthbeyond im digitalen Raum weiter. Dabei werden Interviews mit Verwaltungsvertreterinnen und -vertretern aus den verschiedenen Dezernaten wie Bildung, Kultur, Sport oder auch Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt unter anderem zu offen gebliebenen Fragen aus der ersten Jugendkonferenz geführt. Den Anfang machte Sozialdezernentin Dörte Schall, die sich den Fragen der beiden Freiwilligen im Sozialen Jahr, Kira Sammet und Jule Imschweiler, stellte. Dabei gab es spannende Antworten rund um Themen, die Jugendliche in Mönchengladbach bewegen, aber auch interessante Fakten aus dem Leben von Dörte Schall jenseits der Aufgabe als Beigeordnete. Dieses Interviews und die noch folgenden Fragerunden sind live und zum Nachschauen bei Instagram unter @youthbeyond zu finden. Hier werden auch die weiteren Interviewtermine und Gesprächspartner bekannt gegeben.