Hof- und Fassadenprogramm für Rheindahlen-Mitte

Fördermittel für private Fassaden, Innenhöfe und Freiflächen

Das Erscheinungsbild und die Aufenthaltsqualität in Rheindahlen-Mitte werden verbessert. Der Rat der Stadt hat ein Hof- und Fassadenprogramm zur Gestaltung privater Fassaden, Innenhöfe und Freiflächen im Ortskern Rheindahlens beschlossen. Mit diesem Hof- und Fassadenprogramm soll privaten Eigentümern ein finanzieller Anreiz geboten werden, in den privaten Baubestand zu investieren und Sanierungen vorzunehmen.

Um Fördermittel in Anspruch nehmen zu können, muss das Gebäude zu mindestens 50 Prozent dem Wohnzweck dienen. Förderfähig sind unter anderem die Renovierung und Restaurierung von Außenwänden, Fassaden inklusive Türen und Tore (wenn die gesamte Fassade Bestandteil der Maßnahme ist), das Reinigen, Verputzen und Streichen, der Rückbau von Fassadenverkleidungen und die Wiederherstellung ursprünglicher Putz- und Fenstergliederungen. Darüber hinaus sind auch die Schaffung oder Verbesserung von Zugängen, Entsiegelung von Hofflächen, Gestaltung von Innenhöfen und Abstandsflächen, Begrünung von Fassaden, Mauern und Garagen, die Begrünung der Dächer von Gebäuden im rückwärtigen Grundstücksbereich, Graffitientfernungen und -schutzanstriche förderfähig. Eine energetische Sanierung von Gebäuden gehört allerdings nicht dazu. Der Zuschuss pro Maßnahme beträgt maximal 10.000 Euro, allerdings können bei einem gleichzeitigen Investment in Fassade und Hofbereich jeweils 10.000 Euro beantragt werden. "Wir schaffen für Eigentümer einen zusätzlichen Anreiz, um in den Bestand zu investieren und so die Aufenthaltsqualität im Quartier zu verbessern. Die Hof- und Fassadenprogramme der Sozialen Stadt haben sich in beiden Zentren Mönchengladbachs bewährt und sind eine Erfolgsgeschichte. Das wird in Rheindahlen nicht anders sein", so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

Die Maßnahme ist der Teil des Stadterneuerungsprogramms für Rheindahlen und wird bei einem städtischen Eigenanteil von 20 Prozent mit 148.800 Euro gefördert. Das Fördergebiet wird im Norden durch die Grundstücke Erkelenzer Straße von Hilderather Straße bis Hardter Straße sowie der Grundstücke der Gladbacher Straße von der Hardter Straße bis zur Bahnlinie Dahlheim und im Osten durch die östliche Grundstücksgrenze des Schulzentrums begrenzt. Im Süden sind die Grundstücke der Geusenstraße bis zur Straße Südwall 1 bis 47 die Grenze, im Westen vom Südwall zur Hilderather Straße bis zur Erkelenzer Straße.

Interessenten können sich bei der städtischen Ansprechpartnerin Pia Dülpers per Mail unter pia.duelpers@moenchengladbach.de oder per Telefon unter 02161/ 25 49 217 melden und erhalten unter dieser Nummer auch weitere Informationen.