Hand in Hand für Toleranz: Jugendliche bringen mit Kunstaktion Farbe auf den Abteiberg

Das von Jugendlichen ins Leben gerufene Projekt "Hand in Hand für Toleranz" möchte ein Zeichen für einen friedlichen und respektvollen Umgang in einer vielfältigen Welt setzen. Die Jugendlichen haben dafür gestern (Mittwoch, 4. Februar) eine Menschenkette aus Sprühkreide entlang des Gehwegs der Abteistraße vom Stiftischen Humanistischen Gymnasium bis zum Kinder- und Jugendzentrum an der Stepgesstraße gestaltet.

Die Jugendkooperation Stadtmitte JUKOMM, die Schule und weitere Einrichtungen am Abteiberg hegten schon seit einiger Zeit den Wunsch, gemeinsam Projekte zu entwickeln und Ideen umzusetzen. Durch die "Neuen Auftraggeber", der Kulturstiftung des Bundes, kamen die Einrichtungen Ende 2018 miteinander in Kontakt.

Zeitgleich entwickelten am Huma Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrganges 2019 im Unterricht die Idee, im Sinne des humanistischen Grundgedankens und des Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ein Zeichen für einen toleranten Umgang miteinander zu setzen. Die Schülerinnen und Schüler haben ein großes Interesse daran, die Vielfalt an Menschen in der Schule und auch in der Gesellschaft nach außen zu präsentieren. Das Projekt passt ebenfalls sehr gut zu den Arbeitsschwerpunkten der "JUKOMM", da dort eine Willkommensstruktur besteht und demnach eine Vielzahl unterschiedlichster Jugendkulturen das Kinder- und Jugendzentrum besuchen.

Die Spuren der Menschenkette, die von den Jugendlichen auf den Abteiberg gesprüht wurden, werden nach wenigen Tagen verblassen und schließlich ganz verschwinden. Dennoch soll die Aktion Spuren hinterlassen. Die Sprühschablonen werden im Jugendzentrum und an der Schule ausgestellt und erinnern so an die gute Zusammenarbeit.