Gute Nachricht: Land NRW befürwortet Förderung für das Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept „Alt-Mönchengladbach“

Damit hat Mönchengladbach Aussicht auf 50 Millionen Euro Fördergelder

 

Gute Nachrichten: Mit Schreiben vom 18. Juni teilt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen der Stadt Mönchengladbach mit, dass die Bewerbung der Stadt Mönchengladbach am Aufruf „Starke Quartier – Starke Menschen“ erfolgreich ist. Die interministerielle Arbeitsgruppe Soziale Stadt (IntermAG) empfiehlt eine grundsätzliche Förderung aus dem Bund-Länder-Programm Soziale Stadt sowie ergänzend für ausgewählte Projekte aus dem Programm EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Damit können Projekte wie:

  • Umsetzung „Westend-Promenade“

  • Umgestaltung Platz der Republik als Freiraumpark mit Anbindung an die City- Ost (Seestadt mg+)

  • Aufwertung Hans-Jonas-Park, Öffnung des Schulhofe des Stiftischen Humanistischen Gymnasiums und Aufwertung Fliescherberg

  • Aufwertung Geropark

  • Aufwertung und Qualifizierung von Wohnstraßen

  • Aufwertung Spielplätz Hügelstraße 34b; Viersener Straße 36/ Parkstraße 38; Ferdinand-Strahl-Straße 11

  • Bespielbar Stadt: Konzept und Umsetzung

  • Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek

 

umgesetzt werden.

 

„Dies ist eine sehr, sehr gute Nachricht für Mönchengladbach. Es zeigt, dass unsere integrativen Bemühungen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt auch auf ministerieller Ebene wahrgenommen werden. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Verwaltung, für die hervorragende Arbeit und freue mich auf die konkrete Umsetzung der einzelnen Maßnahmen. Wir stehen in den Startlöchern“, freut sich der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin über diese frohe Botschaft.

 

„Ein herzlicher Dank geht auch an die IntermAG und Frau Ministerin Scharrenbach für das Vertrauen in die Stadt Mönchengladbach. Das Fördervolumen von 50 Millionen Euro ist keine Kleinigkeit, aber die Erfahrung aus der Sozialen Stadt Rheydt zeigt, dass Mönchengladbach so etwas umsetzen kann“, ergänzt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. „Sehr erfreulich ist auch, dass die IntermAG gleichzeitig feststellt, dass unser IHEK genügend Anknüpfungspunkte für Vorhaben zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut bietet und uns somit auch Förderungen aus dem Programm Europäischer Sozialfonds (ESF) möglich sind“, so Reiners weiter.

 

Die Förderanträge für die ersten Einzelmaßnahmen wurden bereits bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht. Die Stadt hofft, die Förderzusagen zum Ende des Jahres vorliegen zu haben. Mit den ersten Maßnahmen kann dann im nächsten Jahr begonnen werden.