FW-MG: Zwei Motorradunfälle auf der BAB 52

Mönchengladbach-BAB 52, 15.09.2019, 16:09 Uhr, FR Roermond im AK Neersen

Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle der Feuerwehr Mönchengladbach über Notruf einen Verkehrsunfall auf der BAB 52 in Fahrtrichtung Roermond im Autobahnkreuz Neersen. Der dortige Bereich ist zur Zeit wegen Fahrbahnarbeiten ein großflächiger Baustellenbereich mit zum Teil einspurigen Fahrbahnen. In der Auffahrt von der BAB 44 auf die BAB 52 war es vermutlich zum Sturz eines Motorradfahrers gekommen in dessen Folge mehrere Fahrzeuge aufeinander auffuhren. Dadurch war die Fahrbahn gesperrt, sodass die alarmierten Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sich trotz der hervorragenden Versuche der Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse zu bilden, zum Teil fest fuhren oder nur sehr verzögert die Einsatzstelle erreichen konnten. Die Einsatzkräfte versorgten den schwer verletzten Motorradfahrer. Parallel wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert, der den Patienten in eine Klinik der Maximalversorgung transportieren sollte. Dieser konnte jedoch, aufgrund der Baustellensituation, nicht auf der BAB 52 landen, sondern musste auf einer Fläche seitlich der Autobahn in ca. 80 Metern Entfernung landen. Mit der Unterstützung vieler Feuerwehrleute wurde der Patient über Seitenabsperrungen und Sandhaufen hinweg bis zum Rettungshubschrauber getragen und konnte anschließend, begleitet durch den Notarzt der Feuerwehr, zu einer Düsseldorfer Klinik geflogen werden. Für die Verkehrsteilnehmer, die im Stau steckten, bedeutete dieser Einsatz eine Standdauer von etwa einer Stunde. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden, mehrere Fahrzeuge trugen Schäden davon.

Während der Rettungsarbeiten ereignete sich auf der BAB 52 in Richtung Düsseldorf in Höhe der Ausfahrt MG-Nord ein weiterer Unfall mit einem Motorradfahrer, der nach derzeitigem Stand mit leichten Verletzungen mit einem Rettungswagen in eine Mönchengladbacher Klinik gefahren wurde. Die Einsatzstellen wurden im Anschluss der BAB-Polizei übergeben, die die Ermittlungen zu den jeweiligen Unfallursachen aufnahmen.

In den Einsätzen waren die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache I (Neuwerk) und II (Holt), der Rüstwagen der Technik- und Logistikabteilung (Holt), die Einheit Neuwerk der Freiwilligen Feuerwehr, zwei Rettungswagen der Feuerwehr, der Notarzt, ein Rettungshubschrauber (SAR) und der Führungsdienst der Feuerwehr Mönchengladbach eingebunden.