FW-MG: Übung zur Dekontamination von Verletzten

Mönchengladbach-Hockstein, 14.09.2019, ab 9:00 Uhr

Am Samstag, den 14.09.2019 übt die Feuerwehr Mönchengladbach die Dekontamination von Verletzten und deren unmittelbare Übergabe an die Notfallambulanz des Elisabeth-Krankenhauses Rheydt.

Im Zeitraum von 9:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr werden aus diesem Grunde Feuerwehreinsatzfahrzeuge - teilweise in der Form eines geschlossenen Verbandes - im Stadtgebiet unterwegs sein. Geübt wird in der Zeit von 10:45 Uhr bis 12:00 Uhr die Dekontamination ("Reinigung") von Verletzten und erkrankten Personen, die dann direkt der Versorgung in der Notfallambulanz des Krankenhauses übergeben werden. Angenommenes Szenario ist die Freisetzung einer Chemikalie auf einer Großveranstaltung. Die Spezialkräfte der Feuerwehr sind bereits in vorsorglicher Bereitstellung an der Notfallambulanz des Elisabeth-Krankenhauses gewesen, als die Mitteilung erfolgt, dass mit kontaminierten Verletzten und betroffenen Personen zu rechnen ist.

Die Verletzten und betroffenen Personen werden durch Mimen des Deutsches Roten Kreuzes und der Jugendfeuerwehr gespielt. Dabei werden Verletzungen realitätsnah geschminkt. Die Darstellung aller anderen Vitalparameter erfolgt über sogenannte Patientenspielkarten.

Beteiligt an der Übung sind alle Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr, Sonderfahrzeuge aus dem Technik- und Logistikzentrum, die Einheiten Rheydt, Neuwerk, Stadtmitte und Giesenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr, alle örtlichen Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH und MHD), der Fachberater ABC, ein Leitender Notarzt sowie die Führungsdienste der Berufsfeuerwehr und das Personal der Notfallambulanz des Elisabeth-Krankenhauses Rheydt, insgesamt rund 100 Personen aller Beteiligten. Die Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr sind für den Zeitraum der Übung durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und durch Rettungswagen der Hilfsorganisationen besetzt.