FW-MG: Rauchmelder verhindert Personenschaden

Mönchengladbach-Gladbach, 13.12.18, 18:18 Uhr, Berliner Platz (ots)

Am frühen Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Mönchengladbach durch aufmerksame Nachbarn, welche Rauchwarnmelder aus einer Nachbarwohnung hörten, zu einem Wohn- & Geschäftshaus am Berliner Platz alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Geruch von angebranntem Essen im Treppenraum wahrnehmbar. Die Nachbarn gaben an, dass in der betroffenen Wohnung eine ältere Damen wohnt. Da davon ausgegangen werden musste, dass sich die Bewohnerin noch in der Wohnung befindet, wurde die Wohnungstür umgehend gewaltsam geöffnet.

Tatsächlich konnte die Bewohnerin in der Wohnung angetroffen werden. Die Rauchwarnmelder hatte sie vermutlich aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht wahrgenommen. Sie wurde nach Sichtung durch die Notärztin vorsorglich in ein städtisches Krankenhaus transportiert. Der Topf mit dem verbrannten Essen konnte in der Spüle abgelöscht werden. Die Wohnung wurde anschließend mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht notwendig.

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Rauchwarnmelder Leben retten! Ohne die Rauchwarnmelder wäre es vermutlich zu einem größeren Personenschaden gekommen.

Im Anschluss an die Arbeiten der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Im Einsatz waren der Lösch- und Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache I (Neuwerk), das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache II (Holt), die Einheit Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienst der Feuerwehr mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Führungsdienst der Feuerwehr.