FW-MG: Größere Einsatzübung der Wasserförderungskomponente

Mönchengladbach-Holt, 19.10.2019, 9:00 Uhr, An den Holter Sportstätten

Am Freitagabend des 18.10.2019, trafen sich die Kameraden der Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Odenkirchen und Stadtmitte zum gemeinsamen Übungsabend. Es folgte ein theoretischer Unterricht rund um das Thema Wasserförderungskomponente. In Mönchengladbach ist diese Sonderaufgabe bei der Freiwilligen Feuerwehr angesiedelt, die diese dann auch eigenständig durchführt und betreibt. 2016 erhielten dazu die Einheiten Odenkirchen und Stadtmitte einen Schlauchwagen des Bundes, vorgehalten für den Katastrophenschutz. Mit 2.000 m Schlauchmaterial ist es möglich, Löschwasserversorgungen über lange Strecken sicherzustellen. Auch wenn Mönchengladbach dicht besiedelt ist, kamen diese Fahrzeuge insbesondere in den Außenbezirken und zuletzt beim Brand des Wegberg Hospital zum Einsatz. Diese Übung soll ein einheitliches Vorgehen gewährleisten und die Möglichkeit des Austauschs zwischen den Kameraden bieten.

Anknüpfend an den gestrigen Theorieabend fand heute über Tag die praktische Umsetzung in Form einer Katastrophenschutzübung statt. Die Einheiten Odenkirchen und Stadtmitte trafen sich um 9:00 Uhr am Gerätehaus in Holt. Nach einer kurzen Einweisung begann die Übung, geleitet durch Kameraden der Einheit Stadtmitte, die gleichzeitig auch als Übungsbeobachter fungierten. Als Ort wurden "An den Holter Sportstätten" auserwählt. Die Freiwillige Feuerwehr stellt im Einsatzfall einen Zugführer, der mit dem Mannschaftstransportfahrzeug vorfährt und die Lage erkundet. Während des gesamten Einsatzes ist dieser als Bindeglied für die Berufsfeuerwehr greifbar und verantwortlich für den Teilabschnitt Wasserförderung. Nachdem die Erkundung vor Ort durchgeführt war, erfolgte die Lagemeldung für die eingesetzten Kräfte. Insgesamt wurden ca. 800m Schlauchleitung gelegt. Der Schlauchwagen ist so konzipiert, dass dies während der Fahrt geschehen kann. Die Übung dauerte ca. 7 Stunden, einschließlich Vor- und Nachbereitungszeit. Zwei Kameraden der Feldküche sorgten für ein warmes Mittagessen, das dankend von den insgesamt 21 Kameraden angenommen wurde. Die Übung hat gezeigt, dass viele Komponenten reibungslos laufen und auch ein unerfahrenes Team dank einheitlicher Ausbildung arbeiten kann.