FW-MG: Feuer auf Industriegelände

Mönchengladbach Bonnenbroich-Geneicken, 12.03.2019, 11:40 Uhr, Breite Straße

Gegen 11:40 Uhr heute Morgen wurde der Feuerwehr ein Entstehungsbrand in einer Küche auf einem Industriegelände gemeldet. Die ausrückenden Kräfte stellten auf der Anfahrt schon eine starke Rauchentwicklung fest, so dass unmittelbar weitere Kräfte zur Verstärkung angefordert wurden. Trotz massiver Löschmaßnahmen der ersteintreffenden Kräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf den gesamten Dachstuhl des ca. 20 m x 60 m großen Gebäudeteils nicht verhindert werden. Eine sofort eingeleitete Riegelstellung zu einer benachbarten Halle konnte ein Übergreifen auf diese verhindern. Mit einem massiven Kräfte- und Löschwassereinsatz konnte der Dachstuhl gegen Abend abgelöscht werden. Das Löschwasser musste über verschiedene Hydranten von der Rheinstraße, Schwalmstraße und Breite Straße entnommen und weitergeleitet werden. Während der Löscharbeiten mussten die Breitestraße und Schwalmstraße teilweise gesperrt werden. Aufgrund des besonderen Einsatzumfangs und der starken Rauchentwicklung - angefacht durch den immer noch starken Wind - wurde eine Warnung der Bevölkerung über das Lokalradio, die Sozialen Medien und die Warnapp NINA, mit den Hinweis Fenster und Türen zu schließen, veranlasst. Auch mussten den eingesetzten Kräften sehr viele Atemschutzgeräte zur Verfügung gestellt werden. Die Nachlöscharbeiten und Brandnachschauen werden noch die ganze Nacht in Anspruch nehmen. Verletzt wurde niemand. Weil die Fassade des Gebäudeteils nach Einschätzung eines Statikers der städtischen Bauordnung nicht mehr standsicher zu sein scheint, wird der Bereich der Breite Straße mindestens heute Nacht gesperrt bleiben.

Im Einsatz waren alle drei Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr und die Einheiten Broich, Buchholz, Günhoven-Kothausen, Neuwerk, Odenkirchen, Rheindahlen, Rheydt, Schelsen, Stadtmitte, Wickrath, Wickrathhahn und die IuK-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr, mehrere Sonderfahrzeuge aus dem Technik- und Logistikzentrum (Holt), der Rettungsdienst und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr, insgesamt mit rund 110 Kräften. Während der Löschmaßnahmen wurden die Wachen der Berufsfeuerwehr durch die Einheiten Giesenkirchen und Rheindahlen besetzt.