FW-MG: Einsatzkräfte aus Mönchengladbach unterstützen in Düsseldorf bei Evakuierungsmaßnahmen

Mönchengladbach - Düsseldorf-Rath, 29.01.2019, 16:57 Uhr 

Im Düsseldorfer Stadtteil Rath wurde bei Sondierungsarbeiten eine 1000 kg schwere Flieger-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Bis zur Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst mussten rund 7.100 Menschen evakuiert werden. Für über 100 Personen wurde dafür ein Krankentransport erforderlich, weshalb auch Einsatzkräfte aus Mönchengladbach über die Leitstelle der Feuerwehr angefordert wurden. Entsandt wurde daraufhin ein sogenannter Patiententransportzug bestehend aus vier Rettungswagen, vier Krankentransportwagen und einem Einsatzleitwagen. Ergänzt wurde die Einheit durch einen Betreuungskombi 2.0. Mit diesem neu konzipierten Fahrzeugmodel können bis zu vier Rollstuhlfahrer transportiert werden.

Nach der erfolgreichen Entschärfung der Bombe gegen 22:30 Uhr wurden alle zuvor beförderten Anwohner wieder zurück in ihren Wohnungen transportiert. Um 02:00 Uhr konnte für das eingesetzten Personal Einsatzende vermerkt werden.

Im Einsatz waren Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Malteser Hilfsdienstes und der Einheit Information und Kommunikation der Freiwilligen Feuerwehr, sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.