Freies Parken für Elektrofahrzeuge

Planungs- und Bauausschuss empfiehlt Sonderregelung für Elektrofahrzeuge

Um die E-Mobilität zu fördern, sollen in Mönchengladbach Elektroautos, Brennstoffzellenfahrzeuge und Plug-In-Hybride umsonst parken dürfen. In der letzten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses wurden das Konzept und die dafür notwendigen Änderungen in der Parkgebührenordnung vorgestellt. Sollte der Rat der Stadt der Empfehlung des Planungs- und Bauausschusses folgen, kann die Neuregelung bereits ab dem 1. Juli 2019 in Kraft treten. Im Sinne des Elektromobilitätsgesetzes schlägt die Verwaltung vor, dass Elektrofahrzeuge auf allen Flächen zwei Stunden kostenfrei parken dürfen. Zum Nachweis muss jedoch eine Parkscheibe ausgelegt werden. Zudem muss das Fahrzeug mit einem E-Kennzeichen oder einer E-Plakette für ausländische Fahrzeuge gekennzeichnet sein, da nur so eine Kontrolle möglich ist. Aufkleber auf den Parkscheinautomaten weisen auf die neue Regelung hin.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadt gemeinsam mit der NEW AG den Green City Masterplan zur Förderung der Elektromobilität erarbeitet. Die Befreiung der Parkgebühren für Elektrofahrzeuge und somit auch die Umsetzung des Elektromobilitätsgesetzes ist eine Maßnahme, die nun im Rahmen des Konzeptes umgesetzt werden soll. "Wir wollen ein Zeichen für E-Mobilität setzen und einen zusätzlichen Anreiz schaffen", erläutert Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Weitere Ladesäulen im öffentlichen Raum wurden beispielsweise am Bismarckplatz und am Wickrather Markt aufgebaut. Außerdem startete im Februar die NEW mit ihrem neuen Sharingsystem Wheesy. "Mit jedem neuen Angebot schaffen wir es, die Lebensqualität im Stadtgebiet zu verbessern. Wir sind auf einem guten Weg", so Dr. Bonin weiter. Nach zwei Jahren soll im Rahmen einer Evaluierung geprüft werden, inwieweit dieses Angebot in Anspruch genommen wurde.