Förderprogramm Maxikinder unterstützt die Förderung von Vorschulkindern in den Mönchengladbacher Kitas

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist an sich schon für jedes Kind eine Herausforderung. Besonders schwierig wird es dann, wenn grundlegende Dinge schon nicht klappen, wie zum Beispiel sich alleine anziehen oder sich selbst ausdrücken können. Die Zahl der Kinder, die in motorischen, sprachlichen oder sozialen Kompetenzen deutliche Schwächen zeigen, steigt laut der Experten. Das Projekt Maxikinder der Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung und Integration in Mönchengladbach (ABI) setzt genau hier an. Spielerisch und mit unterschiedlichsten Materialien, werden Kinder mit Schwächen hier gefördert. Seit Beginn des Projekts im Jahr 2017 in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Jugend und Soziales und Unterstützung der Hochschule Niederrhein konnten so im Quartier Rheydt bisher in sechs Gruppen bereits 83 Kinder an vier Einrichtungen gefördert werden.

Jetzt geht es aktuell darum weitere Fördermittel zu finden, um die nächste Förderrunde zu finanzieren. Derzeit ist die Finanzierung noch durch eine Fördersumme in Höhe von 18.000 Euro durch die Elfriede Kürble Stiftung sichergestellt. So können die Gruppen noch bis Ende des Kindergartenjahres 2019/2020 laufen.

Das Programm findet einmal wöchentlich über 90 Minuten während der Kita-Öffnungszeiten statt. Vor allem Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern mit geringem Einkommen sind betroffen und benötigen Förderung. Von daher ist es wichtig, das Angebot weiterhin kostenfrei in den Kindertageseinrichtungen anbieten zu können. Die ABI geht davon aus, so auch in Zukunft vielen Kindern den Schuleinstieg erleichtern zu können. Gerade dann ist Freude am Lernen und am Schulbesuch wichtig, um nicht schon den Start durch Frust und Ärger zu prägen und Chancengleichheit fördern zu können.