Fördergelder für die Stadtteil- und Quartiersarbeit sind gefragt

Zusätzliche Schwerpunkte in der sprachlichen Bildungsarbeit

Die Möglichkeit Fördergelder für die Stadtteil- und Quartiersarbeit zu beantragen, wird sehr gut angenommen. Wie die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Senioren (21. November) berichtet, haben Fachkräfte der Sozialplanung bereits insgesamt 34 Interessenten in einem persönlichen Gespräch über die Eckpunkte der Förderung beraten. Das alleine in den ersten drei Monaten von Juli bis Oktober.

Um den Erkenntnissen aus dem Stadtteil- und Quartierskonzept der Stadt Mönchengladbach Taten folgen zu lassen, hatte der Rat der Stadt Mönchengladbach im Sommer dieses Jahres beschlossen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen oder Nachbarschaftsinitiativen für Aktivitäten und Projekte finanzielle Zuschüsse zur Verfügung zu stellen. 
Seither können entsprechende Anträge laufend bei der Sozialplanung gestellt werden. Die notwendigen Antragsformulare sind auf der städtischen Internetseite im Bereich der Sozialplanung abrufbar.

Aus den bisherigen Anfragen konnten letztlich insgesamt 16 Anträge generiert werden, von denen bislang zehn Anträge bewilligt wurden. So wird es z.B. im Rahmen eines Nachbarschaftsprojekt des Paritätischen , Ausflüge zu quartiersbezogenen besonderen Sehenswürdigkeiten im gesamten Stadtgebiet Mönchengladbach geben, um den interessierten Mönchengladbachern die Potenziale und die Stadtgeschichte näherzubringen. Weitere Beispiele sind die Unterstützung des Nachbarschaftsfestes zum zehnjährigen Bestehen der Tiertafel Pescher Hof, die Unterstützung des Vereines "In Eickener Sache" beim Herbstfest in Eicken, der Mundartabend der Neuwerker Heimatfreunde e.V. oder des Bürger- und Studenten-Community Gartens in Bonnenbroich-Geneicken. Die insgesamt bereits bewilligten und ausgezahlten Maßnahmen belaufen sich auf ein Gesamtvolumen von etwa 13.800 Euro. 
Darüber hinaus stehen zudem insgesamt drei größere Quartiersprojekte der Evangelischen Kirchengemeinde Wickrath, des Diakonischen Werkes in Bettrath-Hoven sowie des Bildungswerkes der Generationen in Eicken mit einem Finanzvolumen von insgesamt 61.000 Euro zur Beratung und Beschlussfassung im Ausschuss an.

"Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen und Nachbarschaftsinitiativen sich für ihr Quartier einzusetzen und zu engagieren ist riesengroß", freut sich Sozialdezernentin Dörte Schall. "Wir sind überrascht über die vielen interessanten und kreativen Ideen, die aus den Quartieren und Stadtteilen der Stadt kommen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, viele weitere Aktionen und Projekte erfolgreich umzusetzen, um lebendige Nachbarschaften und Netzwerke zu erhalten und zu fördern". 
Auch im nächsten Jahr stehen für die Stadtteil- und Quartiersarbeit erneut 200.000 Euro für kurzfristige und kleinere Aktionen, die dem Zusammenhalt und der Belebung des Quartiers dienen, zur Verfügung. 
Interessenten können sich an das Sozialdezernat der Stadt Mönchengladbach, Stabsstelle Sozialplanung (Tel. 02161 / 253010), E-Mail sozialplanung@moenchengladbach.de wenden. Sie werden dort individuell beraten und unterstützt.