Fachbereich Altenhilfe verteilt in Begegnungsstätten kostenlose Notfalldosen

Bei medizinischen Notfällen bietet die Notfalldose den Rettungskräften schnell wichtige Informationen. Der Fachbereich Altenhilfe der Stadt Mönchengladbach verteilt jetzt über die Begegnungsstätten rund 600 der grünen Helfer, um die Idee der Notfalldosen bekannt zu machen. 
Immer mehr Menschen haben zu Hause einen Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan, Patientenverfügung und weitere Dokumente, die im medizinischen Notfall wichtig sind.

Kommt es zum Notfall in den eigenen vier Wänden, ist es für Retter kaum möglich herauszufinden, wo sich diese manchmal lebensrettenden Informationen in der Wohnung befinden. Gut wäre es dann, wenn ein Griff in den Kühlschrank die Arbeit von Rettungskräften und Notärzten erleichtert - vorausgesetzt, in der Kühlschranktür steht eine Notfalldose. Zwar braucht die Plastikdose keine Kühlung - aber ein Kühlschrank steht in jeder Wohnung und kann von den Rettern schnell gefunden werden.

In der Notfalldose befindet sich ein Übersichtspapier, auf dem die wichtigsten Informationen zur Krankengeschichte vermerkt werden können. Ebenso ist Platz für die Kontaktdaten von Menschen, die im Ernstfall benachrichtigt werden sollen. Sogar eine Information, wer Sorge für die Haustiere tragen soll, kann hinterlegt werden. 
Auch für Angehörige, Freunde und Bekannte kann die Dose eine Hilfe sein, da sie im Notfall oft sehr aufgeregt und gestresst sind.

Um die Notfalldosen bekannter zu machen, stellt der Fachbereich Altenhilfe den Begegnungsstätten in Mönchengladbach eine begrenzte Zahl von Dosen zur kostenlosen Verteilung zur Verfügung. Auch im Fachbereich Altenhilfe an der Fliethstraße 86-88 können Bürgerinnen und Bürger eine Notfalldose erhalten - solange der Vorrat reicht.

Aber keine Panik: Sollten die Dosen im Rahmen der Aktion vergriffen sein, können sie auch für wenig Geld über Apotheken und andere Versandwege gekauft werden.