Erstmals mehr als 50.000 Einsätze: Feuerwehr Mönchengladbach zieht Bilanz für 2018

Im Jahr 2018 hat die Feuerwehr Mönchengladbach erstmals mehr als 50.000 Einsätze verbucht. Exakt 50.439 Mal mussten die Kolleginnen und Kollegen im vergangenen Jahr ausrücken - das sind rund 140 Einsätze pro Tag. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 hatte es rund 45.000 Einsätze gegeben. Das geht aus dem Tätigkeitsbericht 2018 hervor, den Mönchengladbachs Beigeordneter Matthias Engel und Feuerwehrchef Jörg Lampe jetzt vorgestellt haben.

Neben 590 Bränden (2015: 440) zählte die Feuerwehr im vergangenen Jahr (2.129 Technische Hilfeleistungen (2015: 1.907). Den Löwenanteil der Einsätze verbucht allerdings der Rettungsdienst der Stadt: 29.501 RTW-Einsätze (2015: 25.775) und 7.772 Notarzteinsätze (2015: 6.601) waren zu verzeichnen. Im Rettungsdienst zeichnen sich über die letzten Jahre zwei Trends ab: Einerseits steigt die Zahl der Bagatelleinsätze, der inzwischen rund 60 Prozent für die RTW-Besatzungen ausmacht, weiter an. Anderseits werden die Notarztbesatzungen häufiger für die Verlegung von Patienten in Spezialkliniken angefordert.

"Auch wenn sich mancher Einsatz der Rettungswagen-Besatzungen am Ende nicht als wirklicher Notfall herausstellt, müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf uns verlassen können. Wir sorgen für die Sicherheit der Menschen", betont Beigeordneter Matthias Engel.

Die steigenden Einsatzzahlen wirken sich auch auf die Personalstärke der Feuerwehr aus: "Inzwischen verfügen wir über 375 Planstellen und etwa 420 Mitarbeiter. Derzeit sind alleine 56 Männer und Frauen in der Ausbildung bei der Feuerwehr - so viele wie noch nie zuvor", berichtet Feuerwehrchef Jörg Lampe.