Erfolgreiche Integrationsarbeit als wichtige Zukunftsaufgabe

7. Mönchengladbacher Integrationskonferenz mit 250 Teilnehmern ein voller Erfolg

„Mit unserer Integrationsplanung verfolgen wir das Ziel einer erfolgreichen sozialen, schulischen und beruflichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und setzen uns für den Zusammenhalt und das friedliche Zusammenleben in einer vielfältigen und bunten Stadtgesellschaft ein“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zur Eröffnung der inzwischen 7. Mönchengladbacher Integrationskonferenz, die mit rund 250 Teilnehmern erneut einen Besucherrekord aufwies. Zahlreiche Vertreter von Institutionen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, privaten Trägern sowie Vereinen und Schulen kamen ins Haus Erholung, um sich in einem offenen Dialog in acht Workshops zu unterschiedlichsten Themen der Integrationsarbeit auszutauschen.

Grundlage dieser Arbeit ist das Integrationskonzept, dessen Evaluierung und Fortschreibung Thema der diesjährigen Integrationskonferenz war. „Alles, was Ankommen, Einleben und heimisch werden in Mönchengladbach angeht, stehen zur Diskussion. Wir haben in Mönchengladbach schon eine Menge erreicht und auf den Weg gebracht. Aber das Erreichte ist nur ein Etappensieg. Das Thema Integration wird uns perspektivisch noch viele Jahre beschäftigen und unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners weiter.  

„Die Diskussionen in den zahlreichen Arbeitsgruppen waren äußerst lebhaft und haben gezeigt, wie sehr allen das Thema am Herzen liegt“, freute sich Marion Blinten, Integrationsbeauftragte der Stadt über die Resonanz. Die Bandbreite der Themen reichte von der Integration durch Sport über Alltagsrassismus in der Gegenwart, die psychosoziale Versorgung und Integration von Flüchtlingen bis zur sprachsensiblen Schul- und Unterrichtsentwicklung. Besonders erfreulich: Vier Schüler des Gymnasiums Rheindahlen, das sich als „Schule gegen Rassismus“ der Thematik annimmt, knüpften auf der Integrationskonferenz wichtige Kontakte für die weitere Zusammenarbeit.       

In Mönchengladbach leben über 80.000 Menschen, die aus mehr als 150 Nationen zuwanderten. „Insoweit ist Integrationsarbeit ein wichtiger Gradmesser unseres gesellschaftlichen Systems im Umgang mit den ethnischen, konfessionellen, kulturellen Minderheiten“, so Marion Blinten weiter. (pmg/sp)