Ein Jahr Blaue Route

Aktion zur EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE: Alles Gute, Blaue Route!

Die Blaue Route hat in der derzeitigen Europäischen Mobilitätswoche Geburtstag: Im Jahr 2017 während der European Mobility Week eingeweiht, bietet sie nun schon seit einem Jahr Radfahrern zwischen Mönchengladbach und Rheydt eine gute innerstädtische Radschnell­verbindung. „Ich freue mich, dass die Blaue Route von den Radfahrern der Stadt offenbar gut angenommen wird“, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, der sich heute (19.09.) vor dem Blauhaus an der Richard-Wagner-Straße ein Bild von der dort im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche veranstalteten Geburtstagsfeier machte. Dort wurde ein Blitzer, der nur Radfahrende blitzte und mit einem schönen Foto statt Flensburger Punkten beglückte; eine interaktive Fahrradzählstelle und eine Geburtstagstorte präsentiert. Über 500 Radfahrer registrierte die Zählstelle am ersten Geburtstag.

Claudia Kiso, bundesweite Koordinatorin der Europäischen Mobilitätswoche beim Umweltbundesamt, testete die interaktive Zählstelle persönlich und war von der Blauen Route begeistert. Dr. Gregor Bonin begrüßte den Gast aus Dessau, und beide konnten sich persönlich davon überzeugen, dass bereits mehrere hundert Fahrradfahrer die Zählstelle passiert hatten.  

Verwaltungsgericht Düsseldorf weist Antrag von drei Anwohnern zurück

Bei dieser Gelegenheit gab Dr. Bonin bekannt, dass das verwaltungsgerichtliche Verfahren, das drei einzelne Anwohner gegen die Stadtverwaltung geführt hatten, vorgestern mit einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Düsseldorf beendet worden ist. Der Antrag, die Stadt Mönchengladbach zu verpflichten, den Gehweg in der Mitte der Brucknerallee für Fahrradfahrer freizugeben, wurde in vollem Umfang vom Gericht auf Kosten des Antragstellers zurückgewiesen. Das Gericht geht in seiner Begründung davon aus, dass die blauen Farbmarkierungen Autofahrer eher an die straßenverkehrsrechtliche Bedeutung der Regelung „Fahrradstraße“ erinnern, als diese zu verwirren, wie die Antragsteller behauptet hatten.

„Im Übrigen ist es keinesfalls so, dass eine übergeordnete Behörde noch zu entscheiden hätte, ob diese Markierungen rechtens seien“, ergänzt Mobilitätsbeauftragter Carsten Knoch. „Lediglich hatte die Bezirksregierung Düsseldorf um Erläuterungen zu den Markierungen gebeten, die über die Regelung zur Fahrradstraße in der Straßenverkehrsordnung hinausgehen.“, so Knoch weiter. „Diesem Informationsbedürfnis sind wir natürlich sofort nachgekommen.“ „Gut, dass wir dieses Projekt so engagiert verfolgt haben,“ so Dr. Bonin, „Ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird, Mönchengladbach mit innovativen Projekten nach vorn zu bringen. Die bundesweite Aufmerksamkeit zeigt, dass uns das gelingt.“

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bringen europaweit jährlich mehr als 1.600 Kommunen in den sieben Tagen vom 16. bis 22. September ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität näher. Koordiniert wird sie in Deutschland vom Umweltbundesamt. Schon zum dritten Mal nimmt die Stadt Mönchengladbach an der Europäischen Mobilitätswoche teil, die wie jedes Jahr vom 16. bis zum 22. September stattfindet. Sie soll ein klares Zeichen für eine nachhaltige Mobilität setzen und auf Alternativen in der Mobilität aufmerksam machen. Weitere Informationen zur Blauen Route unter https://bit.ly/2PPCOTq