Ehren-Oberbürgermeister Heinz Feldhege vollendet heute das 90. Lebensjahr

OB Hans Wilhelm Reiners gratulierte dem Jubilar in dessen ehemaliger Wirkungsstätte im Rathaus Abtei

Mönchengladbachs Ehren-Oberbürgermeister Heinz Feldhege vollendet heute (27. Mai) das 90. Lebensjahr. Aus diesem Anlass gratulierte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners dem Jubilar zum Geburtstag im Rathaus Abtei im engsten Kreise seiner Familie mit Ehefrau Lia, Tochter Ursula Feldhege-Hendelkes und Enkel Simon Hendelkes sowie Weggefährte Bürgermeister Michael Schroeren. Heinz Feldhege war von 1984 bis zum 17. September 1997 ehrenamtlicher Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach. Am 20. November 1997 wurde der Ex-OB zum Ehren-Oberbürgermeister ernannt. "Ich freue mich sehr, dass wir uns heute zu diesem besonderen Anlass in ihrer ehemaligen Wirkungsstätte wiedersehen", so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Gerne erinnerte sich Ehren-Oberbürgermeister Heinz Feldhege an bedeutende Ereignisse in seiner langjährigen Amtszeit wie unter anderem an das 100jährige Bestehen des Volksvereins im Oktober 1990 und die Verleihung der Ehrenbürgerschaft 1989 an den berühmten in Mönchengladbach geborenen Philosophen Hans Jonas.

Heinz Feldhege, der am 27. Mai 1929 in Eicken geboren wurde und nach dem Schulabschluss eine Ausbildung bei der Bundesbahn absolvierte, trat 1957 als Bürgerschaftsvertreter im Jugendwohlfahrtsausschuss in die Kommunalpolitik ein. Von 1963 bis 1999 war der CDU-Politiker ununterbrochen Mitglied des Rates der Stadt Mönchengladbach. Bei der kommunalen Neugliederung 1975 gehörte er dem 15-köpfigen Übergangsrat an. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken in vielen Bereichen wurde Feldhege 1992 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande, ein Jahr später mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Sein großer persönlicher Einsatz für die Erhaltung und Sanierung von Schloss Rheydt, die Gründung des Fördervereins und die Veranstaltung des Schlossfestes sowie insbesondere die Woche der jüdischen Mitbürger im Sommer 1989, der damals über 300 ehemalige jüdische Bürgerinnen und Bürger folgten, waren der Grund für die hohen Auszeichnungen.