Der Startschuss für den öffentlich-geförderten Breitbandausbau rückt näher

Der Startschuss des öffentlich-geförderten Glasfaserausbaus für unterversorgte Haushalte, Gewerbebetriebe und Institutionen in Mönchengladbach rückt immer näher. Nach Abschluss eines europaweiten Vergabeverfahrens, bei dem sich der Anbieter "Deutsche Glasfaser" durchsetzen konnte, und dem Erhalt der benötigten Zuwendungsbescheide von Bund und Land NRW, laufen die Vorbereitungen für den ersten Spatenstich.

Anfang April wurden die Teilnehmer des Förderprojektes vom Oberbürgermeister der Stadt angeschrieben und über das Förderprogramm sowie Möglichkeiten zum Erhalt eines Glasfaseranschlusses informiert. Als unterversorgt gelten alle Adressen mit einer Übertragungsrate von weniger als 30 Mbit/s im Download, bei denen keine Ausbauperspektive besteht. Mit den geförderten Anschlüssen sind sowohl im Upload als auch im Download Bandbreiten bis in den Gigabitbereich möglich. Im Rahmen der Förderung, bei der die Stadt rund 7,4 Millionen Euro von Bund und Land NRW erhält, werden mehr als 900 Adressen an ein zukunftsfähiges Glasfasernetz angeschlossen. Der Ausbau soll in den Jahren 2019 und 2020 erfolgen.

Unabhängig vom öffentlich geförderten Ausbau findet derzeit in Wickrath ganz aktuell eine privatwirtschaftliche Vermarktungsphase statt. Im Gegensatz zum Förderprojekt, bei dem die betroffenen Haushalte bereits feststehen und keine weiteren Adressen mehr aufgenommen werden können, hängt der Ausbau in Wickrath vom Erreichen einer Nachfragequote von 40 Prozent ab. Die Nachfrage in Wickrath läuft bis zum 13. Mai 2019. Anschließend wird kurzfristig über den Ausbau entschieden.