Bunte Graffitis machen Trafostationen zu Hinguckern

Wer von der Wickrather Straße auf den Rheydter Hauptbahnhof zufährt, dem fällt am linken Straßenrand ein übergroßer roter Marienkäfer auf. Der grauen und beschmierten Trafostation haben die Graffiti-Künstler Steffen Mumm alias Hoker One und Philipp Kömen alias Norm Abartig ein komplett neues Gesicht verpasst. Die Arbeit der beiden wurde von Anwohnern und Passanten neugierig beobachtet. Die Reaktionen: "Das sieht aber toll aus, was die da machen.

"In dieser und der kommenden Woche folgen weitere Graffiti-Werke: unter anderem am Bismarckplatz, an der Brucknerallee sowie an der Lürriper Straße und am Europaplatz. Mal sind es Motive aus der Natur, mal abstrakt bunte Gebilde und mal verschwinden die Trafostationen sogar, weil sie in die Umgebung integriert werden - zum Beispiel vor einer Hecke.

Ende Mai fiel der Startschuss zur Umgestaltung von 80 Trafostationen in Mönchengladbach. Auf dem Kapuziner Platz wurden Fotomotive eingesetzt, die mittels Folie auf die Stationen geklebt wurden. In den nächsten Tagen folgen mehrere in der Rheydter Innenstadt. So lächelt demnächst zum Beispiel eine Sonnenblume auf einem Trafokasten an der Odenkirchener Straße. Aber auch mit der Foto- und Folierungstechnik will mags Trafostationen komplett aus dem Stadtbild verschwinden lassen - zum Beispiel vor einer Backsteinmauer.