Bombenfund auf ehemaligem JHQ Gelände – Entschärfung am Nachmittag

Eine 1.000 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg ist bei Abrissarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen JHQ gefunden worden.

Der Kampfmittelräumdienst ist vor Ort. Beginn der Entschärfung ist für 16 Uhr vorgesehen. Die Entschärfung wird etwa 1 Stunde dauern.

Im inneren, zu räumenden Radius von rund 1,2 Kilometern ist nur das Gebiet der Stadt Mönchengladbach betroffen. Hier werden die Bewohner von 21 Häusern umgehend durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes benachrichtigt und aufgefordert den Evakuierungsradius zu verlassen. Zudem ist die Erstaufnahmeeinrichtung der Bezirksregierung Düsseldorf (EAE) betroffen. Die rund 300 Bewohner der EAE werden mit Bussen der NEW in die Krahnendonkhalle gebracht und dort durch Mitarbeiter der Feuerwehr betreut.

Im äußeren Radius müssen die Bewohner von 29 Häusern auf Mönchengladbacher Stadtgebiet über das luftschutzmäßige Verhalten informiert werden. Das heißt, dass sich in diesem Radius niemand im Freien aufhalten darf. Außerdem sollten die Fenster geschlossen bleiben. Dieser Radius liegt 1,6 Kilometer rund um den Bombenfund. Auch dies wird umgehend durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes erfolgen.

Derzeit werden die erforderlichen Straßensperren im Bereich Broich-Peel unverzüglich eingerichtet.

Die Gemeinde Schwalmtal wird für die Ortschaft Leloh luftschutzmäßiges Verhalten anordnen.

Die Stadt Wegberg wird für das betroffene Stadtgebiet im Bereich Rickelrath ebenfalls luftschutzmäßiges Verhalten anordnen und zudem zwei Campingplätze räumen.

Im Bereich Wegberg und Schwalmtal muss die Landestraße 3 zwischen Wegberg und Waldniel gesperrt werden. Die Anschlussstelle Hostert (A52) sollte aus diesem Grund gemieden werden. Stattdessen empfiehlt sich die Nutzung der Anschlussstelle Niederkrüchten.

Hier die Karte als PDF-Datei.

Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.notfallmg.de