Bildungsdokumentation

Im Mittelpunkt steht die Individualität des Kindes.

Für jedes Kind, das eine Tageseinrichtung für Kinder vor dem Eintritt in die Schule besucht, muss seit dem 01.08.2008, nach dem neuen Kinderbildungsgesetz (Kibiz), eine Bildungsdokumentation erstellt werden.
Für die Erstellung einer solchen Dokumentation ist das schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten des betreffenden Kindes erforderlich.
 

Grundlagen der Bildungsdokumentation

Im Mittelpunkt steht die Individualität des Kindes.
Auf der Grundlage einer kontinuierlichen und systematischen wahrnehmen- den Beobachtung durch die Erzieherinnen, werden Bildungsprozesse des einzelnen Kindes beschrieben und dokumentiert. Die Dokumentation macht diese Prozesse und Wege sichtbar und orientiert sich dabei in erster Linie an den Interessen, Leistungen und Stärken des Kindes.
Die Bildungsdokumentation konzentriert sich auf die jeweiligen
Bildungsgeschichte eines Kindes und ist kein Entwicklungsbericht.
 

Ziele und Adressaten der Bildungsdokumentation

Die Bildungsdokumentation dient dazu, über die Zeit des Besuchs in der  Kindertageseinrichtung, das zu sammeln, zu berichten, zu beschreiben und zu dokumentieren, was für den Bildungsweg des Kindes bemerkenswert ist. Auch sollen daraus Anregungen für
weitere Bildungsprozesse gewonnen werden.
Adressaten der Bildungsdokumentation sind
• das pädagogisch tätige Personal der Kita,
• die Kinder selbst und
• die Erziehungsberechtigten der Kinder.