Betriebliches Mobilitätsmanagement Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran

Mit der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt wird kontinuierlich an einer Verbesserung der nachhaltigen Mobilität gearbeitet. Gerade die drohenden Dieselfahrverbote stellen eine Herausforderung dar.  

Die Stadtverwaltung will nun beim Betrieblichen Mobilitätsmanagement mit gutem Beispiel voran gehen. Ihr Ziel ist es, ihren Beitrag zur Erreichung der Ziele im Bereich Klimaschutz, Schadstoff- und Feinstaubbelastung und Lärmschutz zu leisten und den mit der betrieblichen Mobilität verbundenen CO2-Ausstoß spürbar verringern. Der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin stellt heraus: „Wir als Stadt können hier einen wesentlichen Beitrag leisten und Vorreiter werden. Ich hoffe, dass wir so auch Unternehmen und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mönchengladbach motivieren können, aktiv zu werden.“  

Die Stadt hat eine Förderung in Höhe von 50.000 Euro für ein Klimaschutz-Teilkonzept zur betrieblichen Mobilität erhalten. Die Arbeiten werden im Sommer beginnen. Das Konzept soll aufzeigen, wie nicht nur Emissionen verringert, sondern auch Kosten für Dienstfahrten eingespart werden können. Denn Beispiele aus anderen Kommunen belegen, dass zum Beispiel durch den Aufbau eines gesamtstädtischen Fahrzeugpools Kosten für Dienstfahrten, die früher mit dem privaten PKW zurückgelegt wurden, um 30 bis 40 Prozent gemindert werden können.  

Als ein erster Schritt zu einer klimafreundlichen Mobilität wurden bereits in 2015 Pedelecs für Dienstfahrten angeschafft, die von der NEW gestellt werden. Mit Elektrofahrzeugen und Carsharing könnte das Angebot erweitert werden.  

Das Konzept zur betrieblichen Mobilität bildet eine Grundlage für die Planungen des zentralen Verwaltungsstandortes. Aktuell wird ein Konzept für die Sanierung, Erweiterung und teilweise Neubau des „Neuen Rathauses“ am Standort Rheydt erarbeitet.  

Neben der Datenanalyse ist die Beteiligung der Mitarbeiter von zentraler Bedeutung. „Wir stehen hier vor einer großen Aufgabe, die es gemeinsam mit allen Mitarbeitern zu bewältigen gilt“, erläutert Dr. Bonin. Denn auch für den Weg zur Arbeit sollen alternative Lösungen zum konventionellen PKW gefunden werden. Bonin: „Der Rathausneubau ist komplex und sicherlich kann nicht für jeden Mitarbeiter Parkraum vorgehalten werden. Gemeinsam müssen wir Lösungen finden, damit alle Mitarbeiter ohne große Hürden zur Arbeit kommen und ihre Aufgaben erfüllen können. Es wird spannend.“