Bekämpfung der Rußrindenkrankheit im Stadtwald

In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde hat am Montagnachmittag ein beauftragtes Unternehmen mit den Fällarbeiten im Stadtwald begonnen. In einem Waldstück am "Monte Klamott" war am vergangenen Freitag die sogenannte Rußrindenkrankheit festgestellt worden. Rund 160 Ahorne sind nach ersten Schätzungen betroffen. Durch die von einem Pilz ausgelöste Krankheit welken zuerst die Blätter einzelner Äste, innerhalb kürzester Zeit stirbt der gesamte Baum ab.

Das jetzt beauftragte Unternehmen hat Erfahrung in der Fällung von Bäumen mit der Rußrindenkrankheit. So müssen gefällte Baumteile umgehend abtransportiert werden, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Zudem hält die Firma spezielle Fahrzeuge, wie Bagger mit Greifern vor, um am Hang des Monte Klamott arbeiten zu können.

Zuerst werden erkrankte Bäume nahe des Grillplatzes gefällt. Die Arbeiten werden entlang der Straße in Richtung Spielplatz und schließlich auf den Hang hinauf fortgeführt. Die Bereiche werden in dieser Zeit weiträumig abgesperrt. In maximal zwei Wochen sind die Fällarbeiten beendet. Parkbesucher werden weiter um besondere Vorsicht gebeten und sollten nur auf den ausgewiesenen Wegen gehen.

Im Herbst folgt eine Wiederaufforstung mit Buchen, Eichen, Roteichen und Kirschen durch mags.