Auftragsbekanntmachung: Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek, Blücherstr. 6, 41061 MG - Bauphysikalische Leistungen

Dezernat Planen, Bauen, Mobiliät, Umwelt - VI/V - Vergabestelle

Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)   Name und Adressen          

Stadt Mönchengladbach, Dezernat Planen, Bauen, Mobiliät, Umwelt - VI/V              Vergabestelle

Markt 11, 41236  Mönchengladbach, Deutschland

E-Mail: zentrale-vergabestelle-dezernatVI@moenchengladbach.de 

NUTS-Code: DEA15
          
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.moenchengladbach.de

I.2)   Informationen zur gemeinsamen Beschaffung

I.3)   Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zurVerfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPTYD0YZPF
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4)   Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)   Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

 

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)     Umfang der Beschaffung

II.1.1)  Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek, Blücherstr. 6, 41061 MG - BauphysikalischeLeistungen
Referenznummer der Bekanntmachung: VI/V-2018-230

II.1.2)  CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)  Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)  Kurze Beschreibung:

Sanierung und Erweiterung der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus Mönchengladbach - VergabeverfahrenPlanung Bauphysik

II.1.5)  Geschätzter Gesamtwert

II.1.6)  Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)  Beschreibung

II.2.1)  Bezeichnung des Auftrags:

II.2.2)  Weitere(r) CPV-Code(s)

71320000

II.2.3)  Erfüllungsort

NUTS-Code: DEA15

Hauptort der Ausführung:

Blücherstr. 6 41061 Mönchengladbach

II.2.4)  Beschreibung der Beschaffung:

Die Zentralbibliothek Mönchengladbach ist ein stark frequentierter Magnet für die Innenstadt und das Quartier,sie erreicht nahezu alle Gruppen der Stadtgesellschaft.
In den sechziger Jahren wurde sie für Gladbach konzipiert und 2013 unter Denkmalschutz gestellt.
An Ihrem Standort ist sie auch städtebaulich von herausragender Bedeutung.
Heute ist das Gebäude dringend sanierungsbedürftig, die technische Ausstattung ist veraltet, diePublikumsflächen sind zu gering, die ursprünglich hohen Aufenthaltsqualitäten sind durch intensive Nutzungstark beeinträchtigt.
Somit kann sie den hohen Anforderungen einer Bibliothek des 21. Jahrhunderts nicht gerecht werden - dasgroße Potenzial der Einrichtung wird bei weitem nicht ausgeschöpft.
Im Zuge einer Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Gebäudes soll die Chance genutzt werden, dasKonzept der Stadtbibliothek funktional und gestalterisch optimal für heutige und zukünftige Nutzerbedürfnisseumzusetzen und dabei auch die Ausstattung zu modernisieren. Darüber hinaus soll auch nach außen dieräumliche und städtebauliche Wirkung gestärkt werden.
Ziel ist eine offene Bibliothek: geographisch - räumlich, konzeptionell und zeitlich - auch sonntags - offen. Siesoll in das Quartier und für das Quartier als attraktive und zukunftsfähige Zentralbibliothek wirken. Mit demFörderprojekt "Soziale Stadt Rheydt" ist mit der interkulturellen Familienbibliothek dazu ein beispielhaftesProjekt bereits umgesetzt worden.
Das Vorhaben ist für die Stadt Mönchengladbach von großer Bedeutung und im integrierten Handlungs-und Entwicklungskonzept Alt-Mönchengladbach (IHEK) ausführlich dargestellt. Das Bauvorhaben soll unteranderem mit Mitteln der Städtebauförderung im Rahmen des Programms "soziale Stadt" sowie des EFRE imRahmen des Aufrufs "Starke Quartiere - Starke Menschen" finanziert werden.
Derzeit wird ein Architektenwettbewerb mit dem Ziel durchgeführt, die denkmalgerechte Sanierungund Modernisierung des Bestandsgebäudes in Abstimmung mit der Stadtbibliothek zu konzipieren.Weiterhin sollen auch unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes realisierbare Vorschläge zu einerErweiterung der Publikumsfläche ausgearbeitet werden. Dabei ist vorrangig die Nutzung der bisher durch dieBibliotheksverwaltung genutzten Flächen zu betrachten. Weiterhin werden Vorschläge zur Erweiterung desGebäudes zu erarbeiten sein. Hierauf soll auf Vorüberlegungen zurückgegriffen werden, die eine unterirdischeErweiterung in Richtung Blücherstraße beziehungsweise alternativ die Überbauung des Gebäudeflügels entlangder Blücherstraße betrachten.
Ergänzend zu dem derzeit durchgeführten Architektenwettbewerb, soll mit diesem Verfahren die -Beratungsleistung Bauphysik (Wärmeschutz, Bauakustik und Raumakustik) gem. HOAI vergeben werden.

II.2.5)  Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagenaufgeführt

II.2.6)  Geschätzter Wert

II.2.7)  Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/12/2018

Ende: 30/06/2020

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)  Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordertwerden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegendenErklärungen und Nachweise auf Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen aufgeführt ist.
Folgende Eignungskriterien werden gewertet:

(1) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je Personen- und Sachschadensfall: 8%
Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je sonstigem Schadensfall (Vermögensschäden): 8%
(2) Fachliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens
mittlere Anzahl beschäftigter Fach- und Führungskräfte der letzten 3 Jahre: 10 %
(3) Fachliche Eignung des Bewerbers
Verantwortlicher Planer Brandschutz - Berufserfahrung in Jahren: 7%
Verantwortlicher Planer Brandschutz - Anzahl Projekte: 7%
(4) Projektreferenzen
Art des Auftraggebers: 15%
Besondere Anforderungen: 12%
Gegenstand des Auftrags: 15%
BGF in m²: 15%

Die Bewertungsmatrix liegt der Bewerbungsunterlage bei. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden,entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte vergeben.Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wirddurch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt600.
Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o. g. Zahl der Bewerberaufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen.

II.2.10)  Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)  Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst sämtliche Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis7 in den Leistungsbildern der Bauphysik (Wärme/Energie, Bauakustik, Raumakustik) nach Anlage 1.2 HOAI.
Es wird vorgesehen die erforderliche Leistung stufenweise zu beauftragen.
Die Stufen werden wie folgt vorgesehen:


- Stufe 1: LP 1-3
- Stufe 2: LP 4
- Stufe 3: LP 5
- Stufe 4: LP 6-7

Es ist zu beachten, dass seitens des erfolgreichen Bieters die Leistungen vollständig bis zum Abschluss derLeistungsphase 3 zu bearbeiten sind.
Nach Abschluss der Leistungsphase 3 gehen die Ergebnisse in eine Entscheidungsvorlage ein.
Der anliegende Vertragsentwurf dient als Mustervorlage. Die genauen Vertrags- und Leistungsinhalte werden imZusammenhang mit dem Verhandlungsverfahren festgelegt.

II.2.12)  Angaben zu elektronischen Katalogen

II.2.13)  Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziertwird: ja

Projektnummer oder -referenz: EFRE

II.2.14)  Zusätzliche Angaben

 

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)  Teilnahmebedingungen
III.1.1)  Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs-oder Handelsregister


Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerbergeforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz vonUnterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen undNachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.

III.1.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbungauszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):

- Nachweis der Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung
Der Bieter hat spätestens bis zur Zuschlagserteilung den Nachweis zu führen, dass er über eineVersicherungsdeckung bei Schäden (Betriebshaftpflicht) über eine Mindestsumme von 2 Mio. EUR fürPersonen- und Sachschäden sowie über 2 Mio. EUR für Vermögensschäden verfügt. Mit Abgabe desAngebotes weist der Bieter eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mittels Erklärung der Versicherungoder vergleichbarer Urkunde nach. Mindestanforderung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dassim Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird.
Der endgültige Nachweis einer Versicherung mit den vorgenannten Versicherungssummen ist auf Anforderungdurch den Auftraggeber mittels seiner Beitragszahlungsbestätigung des Versicherungsgebers für den aktuellen Versicherungszeitraum zu erbringen.

III.1.3)  Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbungauszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):

- Nachweis der Befähigung der Projektleitungen und Verantwortlichen
- Nachweis Projektreferenzen

Gewertet werden insgesamt drei vergleichbare Referenzen die jeweils durch den in Anlage 6 eingetragenen"Verantwortlicher Fachplaner Bauphysik (Ansprechpartner des AG)" in den letzten 5 Jahren (Juni 2013 bis Juni2018) erbracht wurden.

Als Fertigstellung zählt im Allgemeinen der Abschluss der LP 8, bei der Tragwerksplanung der Abschluss derLP 6. Bei der Bauphysik der Abschluss der LP 7.
Voraussetzung zur Bewertung der Referenzprojekte ist:

- Nachweis der Sanierung und oder Neubaus von Gebäuden für die öffentliche Nutzung, als verantwortlicherPlaner für Bauphysik (Wärme/Energie, Bauakustik, Raumakustik) eingeordnet in die Honorarzone III für Wärme/Energie und jeweils Honorarzone II für Bauakustik, Raumakustik nach HOAI und einer BGF von mindestens3.000 m², je Projekt


- Kosten KG 300 > 3.000.000 EUR brutto, je Projekt
- Kosten KG 400 > 700.000 EUR brutto, je Projekt
- Mindestens 1 Projekt Umbau / Sanierung im Bestand
- Mindestens bearbeitete Leistungsphasen: 2 - 7 HOAI, je Projekt
- Mindestens 1 Projekt im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers
- Erklärung zu beschäftigten und vorgesehenen Fach- und Führungskräften
- Erklärung über die Anzahl der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Fach- und     Führungskräfte.
- Ausschließlich fest angestellte Mitarbeiter werden gewertet.
- Erklärung zur technischen Ausstattung

Es sind Angaben zum Technologieeinsatz und den zu verwendenden EDV-Software zu machen.

 

III.1.5)  Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

III.2)  Bedingungen für den Auftrag

III.2.1)  Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist,die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in derBundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.
Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufserfahrung verfügen. Juristische Personensind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechendenArchitekten oder Beratenden Ingenieur/Ingenieur benennen.

III.2.2)  Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

III.2.3)  Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

 

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)  Beschreibung

IV.1.1)  Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)  Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem

IV.1.4)  Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlungbzw. des Dialogs

IV.1.5)  Angaben zur Verhandlung

IV.1.6)  Angaben zur elektronischen Auktion

IV.1.8)  Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

 

IV.2)  Verwaltungsangaben

IV.2.1)  Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

IV.2.2)  Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 28/08/2018

Ortszeit: 11:15

IV.2.3)  Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme anausgewählte Bewerber

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)  Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 27/09/2018

IV.2.7)  Bedingungen für die Öffnung der Angebote

 

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)  Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

VI.3)  Zusätzliche Angaben:

Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des Bewerberbogens mit der Bewerbungauszufüllen:


- Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen:
Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat erden Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will.
Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechendenEignungsnachweise zu erbringen.
Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6Kalendertagen vorzulegen.
Interessierte Büros werden gebeten, ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an die
Stadt Mönchengladbach
Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt
- VI/V - Vergabestelle -
Rathaus Rheydt, Eingang G, 2. OG Zimmer 2017
Markt 11
41236 Mönchengladbach
zu übersenden.
Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind bis zum17.08.2018 über das Kommunikationsmodul des Vergabemarktplatzes NRW einzureichen.

Bekanntmachungs-ID: CXPTYD0YZPF

VI.4)  Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)  Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Düsseldorf
Am Bonneshof 25
40474 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 21147-3055
Fax: +49 21147-2891
Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/bek_internet/vergabekammer/

 

VI.4.2)  Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)  Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist dieser unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegenVergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglichgerügt hat, oder gem. § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund derBekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristzur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, oder gem. § 160Abs.3Nr. 3 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zurBewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Ein Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn nichtinnerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangensind.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens wegen dieser Nichtabhilfeentscheidung ist bei derVergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf einzureichen.DerAntrag ist schriftlich einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehrenenthalten. Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behauptetenRechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthaltensowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigenBeteiligten benennen.
In der Begründung ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung derVergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

VI.4.4)  Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

VI.5)  Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

30/07/2018