Auftragsbekanntmachung Dienstleistungen (VOL) Neubau Rettungsdienst und Freiwillige Feuerwehr Rheydt am Standort der Feuerwache III, Stockholtweg130/132 Planungs- und Dienstleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung

Dezernat Planen, Bauen, Mobiliät, Umwelt - VI/V

Legal Basis: Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)    Name und Adressen

Stadt Mönchengladbach,

Dezernat Planen, Bauen, Mobiliät, Umwelt - VI/V - Vergabestelle -

Markt 11

Mönchengladbach 41236

Deutschland

E-Mail: zentrale-vergabestelle-dezernatVI@moenchengladbach.de  

NUTS-Code: DEA15

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.moenchengladbach.de   

I.2)   Informationen zur gemeinsamen Beschaffung  

I.3)   Kommunikation 

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zurVerfügung unter: https://www.vmprheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYD0Y3SF/documents 

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYD0Y3SF   

I.4)    Art des öffentlichen Auftraggebers 

Regional- oder Kommunalbehörde  

I.5)    Haupttätigkeit(en) 

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)   Umfang der Beschaffung   

II1.1) Bezeichnung des Auftrags:   

Neubau Rettungsdienst und Freiwillige Feuerwehr Rheydt am Standort der Feuerwache III, Stockholtweg130/132 in 41238 MG - Planungs- und Dienstleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung Referenznummer der Bekanntmachung: VI/V-2019-063  

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71000000  

II.1.3) Art des Auftrags

Dienstleistungen  

II.1.4) Kurze Beschreibung:   

Planungs- und Dienstleistungen Fachplanung Technische Ausrüstung

II.1.5) Geschätzter Gesamtwert  

II.1.6) Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)    Beschreibung  

II.2.1) Bezeichnung des Auftrags:  

II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)

71320000  

II.2.3) Erfüllungsort

NUTS-Code: DEA15

Hauptort der Ausführung:  

Feuerwache III Stockholtweg 130/132 41238 Mönchengladbach  

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:  

Die ehemalige Feuer- und Rettungswache genügte in ihrer Form nicht mehr den baulichen Anforderungen, welche an Gebäude dieser Art gerichtet werden. Das Gebäude wurde bereits abgebrochen, sodass an dieser Stelle ein Neubau errichtet werden soll (vgl. Anlage 07). Die östlich dieses Gebäudes angeordnete, alte Fahrzeughalle für die Rettungswagen besteht noch, wird jedoch bauseits vor Beginn der hier beschriebenen Baumaßnahmen abgebrochen und ist nicht Bestandteil dieses VgV-Verfahrens.

Vorgesehen ist ein mehrgeschossiges, teilunterkellertes Gebäude, welches sich funktional in 2 Bereiche (vgl. Anlage 08, A + B) gliedert und dort nachfolgende Bereiche in einem Gebäudekomplex verortet. Ein Bereich ist für die Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr Rheydt vorgesehen (A); der andereBereich (B) soll dem Rettungsdienst dienen.

Der Neubau ist baulich an das bestehende Wachgebäude (2) anzubinden. Das bestehende Führungs- und Lagezentrum (1) südlich des Neubaus ist zum Teil versorgungstechnisch (ELT und NT) anzubinden (vgl. Anlage 07). Die Spannungsversorgung und Zählung des Wachgebäudes (2) erfolgt über einen Trafo, welcher auf dem Neubaugelände steht. Vor Baubeginn wird der Trafo durch die NEW versetzt. Der neue Standort des Trafos wird, nach heutigem Stand, hinter dem Lager (7) sein (vgl. Anlage 08). Der AN hat die Planung der neuen Zuleitung und Standort der Zählung für das Wachgebäude zu planen und auszuschreiben.

Während des "Versetzten" des Trafos ist dafür Sorge zu tragen, dass das Wachgebäude mittels eines Provisoriums weiterhin un- terbrechungsfrei mit Spannung versorgt wird. Der AN hat die dieses Provisorium zu Planen und evtl. auszuschreiben.

Der Neubau soll zudem, möglichst, über die bestehende Heizungsanlage im westlich liegenden Bestandsgebäude unterstützend mitversorgt werden. Die vorhandene Notstromversorgung (NEA) ist im Gebäude 7 installiert. Nach der Bestandsaufnahme muss überprüft und berechnet werden, ob die NEA die zusätzlich benötigte Leistung und Abgänge für den Neubau vorhalten kann. Weiterführende Angaben zum IST-Zustand der Immobilien und den erforderlichen Maßnahmen können dem Anlagenkonvolut 07 entnommen werden. 

II.2.5) Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 80 %

Preis - Gewichtung: 20 %  

II.2.6) Geschätzter Wert  

II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 08/05/2019

Ende: 18/10/2019

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein  

II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordertwerden

Geplante Mindestzahl: 4

Höchstzahl: 6  

II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig:

nein  

II.2.11) Angaben zu Optionen

Optionen: nein  

II.2.12)  Angaben zu elektronischen Katalogen  

II.2.13) 

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziertwird:

nein  

II.2.14)  Zusätzliche Angaben 

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)    Teilnahmebedingungen  

III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs-oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:  

Siehe Anlage 02 (Bewerberbogen)  

II.1.2)  Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:  

Siehe Anlage 02 (Bewerberbogen)  

III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:  

Siehe Anlage 02 (Bewerberbogen)  

III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen  

III.2)    Bedingungen für den Auftrag  

III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand  

III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:  

III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)    Beschreibung  

IV.1.1) Verfahrensart 

Verhandlungsverfahren  

IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem  

IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlungbzw. des Dialogs  

IV.1.5) Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichenAngebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen  

IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion  

IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein  

IV.2)   Verwaltungsangaben  

IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren  

IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 25/03/2019 Ortszeit: 10:30  

IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme anausgewählte Bewerber  

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch  

IV.2.6) Bindefrist des Angebots  

IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)    Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein  

VI.2)    Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen  

VI.3)    Zusätzliche Angaben:  

Bekanntmachungs-ID: CXPTYD0Y3SF  

VI.4)    Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren  

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Düsseldorf

Am Bonneshof 25

Düsseldorf

40474

Deutschland

Telefon: +49 21147-3055

Fax: +49 21147-2891  

VI.2)    Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren  

VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:  

Gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist dieser unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, oder gem. § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der      Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, oder gem. § 160Abs.3Nr. 3 GWB, wenn Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Ein Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens ist gem. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens wegen dieser Nichtabhilfeentscheidung ist bei der Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf einzureichen. Der Antrag ist schriftlich einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen. In der Begründung ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.   

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt  

VI.5)    Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

18/02/2019