Angehende Stadtplaner, Architekten und Bauingenieure sammeln Ideen für das Gladbachtal

7. Schlaun-Wettbewerb 2017|18 / Kolloquium am 3. November im Math.-Nat.-Gymnasium

Der 7. Schlaun-Ideenwettbewerb befasst sich in diesem Jahr unter der Überschrift „Inneres Gladbachtal“ mit einer innerstädtischen Fläche Mönchengladbachs. Beteiligen können sich Studenten aus dem deutschsprachigen Raum ab dem 5.Semester in den Fachrichtungen Städtebau, Architektur und Bauingenieurwesen. Aufgabe ist es, das Wettbewerbsgebiet zukunftsweisend zu profilieren und dem Gebiet eine zeitgemäße Bedeutung als innerstädtischem Wohn-und Lebensraum zu geben. „Wir freuen uns, dass wir eine spannende Herausforderung für unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen gefunden haben“, so Dr.-Ing. Wolfgang Echelmeyer, Sprecher des Schlaun Forums e.V..

Mit der im Jahre 2016 beschlossenen Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt hat sich die Stadt Mönchengladbach das Ziel gesetzt, ein Wachstum in Qualität zu erreichen. „Der Planbereich des Schlaun-Wettbewerbs ist für uns von großem Interesse. Denn er liegt genau im Scharnier zwischen dem beschlossenen Rahmenplan „Abteiberg“ und dem Impulsprojekt „City Ost“. Zudem liegt er im Bereich des kurz vor dem Abschluss stehenden integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept „Alt-Mönchengladbach“. Wir freuen uns als Stadt, dass wir diesen Wettbewerb in Mönchengladbach ausrichten dürfen und erhoffen uns für das Wettbewerbsgebiet zukunftsweisende Ideen, Vorschläge und Perspektiven“, ergänzt Dr.-Ing. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach.

Der Planbereich für den Städtebau liegt zwischen dem Rahmenplan „Abteiberg“ und dem Impulsprojekt „City Ost“. Ziel ist es, attraktive Wohnquartiere zu entwickeln, Baulücken zu schließen, die verkehrstechnische Planung zu optimieren und Ideen für die Umgestaltung des Europaplatzes zu entwickeln.

Das Plangebiet der Architekturaufgabe befindet sich am Berliner Platz. Das Hallenbad und das GWSG-Gebäude sollen überplant und Nutzungen für Büro und Dienstleistungen sowie Wohnnutzungen in unterschiedlicher Größenordnung entwickelt werden.

Die Aufgabe der Bauingenieure zielt auf die Auflösung des trennenden Elements „Bahntrasse“ im Bereich der Unterführung Bismarckplatz bis zur Unterführung Berliner Platz. Die augenblickliche räumliche und optische Trennung soll einer großzügigen Durchlässigkeit weichen.

Auch in diesem Jahr ist das Interesse an der Teilnahme des Schlaun-Ideenwettbewerbs wieder erfreulich hoch. Selbst Studierende aus Wien und Graz haben ihr Interesse an diesem Wettbewerb gezeigt.

Um fundiert arbeiten zu können, erhalten alle interessierten Teilnehmer die Möglichkeit, sich vor Ort über die Gegebenheiten zu informieren.  

Am Freitag, dem 03. November 2017, findet um 13.30 Uhr im Städtischen Math.-Nat.-Gymnasium, Rheydter Straße 65, 41065 Mönchengladbach ein Kolloquium statt, bei dem der Technische Beigeordnete Dr.-Ing. Gregor Bonin eine Einführung in das Plangebiet aus Sicht der Stadt Mönchengladbach geben wird. Alle bisher eingegangenen Fragen werden vom Schlaun-Forum e.V. beantwortet.

Der Schlaun-Ideenwettbewerb wird seit 2011 jährlich ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs ist es, in jeder Fachrichtung hervorragende künstlerische und technisch-wissenschaftliche sowie nachhaltige Planungsleistungen auszuschreiben. 2017/18 sind die Stadt Mönchengladbach und die NRW.BANK Hauptförderer. Darüber hinaus unterstützt die LVM-Versicherung, die WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH, der MAIV (Münsterländer Architekten- und Ingenieurverein e.V.) und der DAI (Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V.) diesen Wettbewerb.

Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 24.000 EURO zur Verfügung. 

Weitere Informationen sind unter www.schlaun-wettbewerbe.de zu erhalten.

 

Volker Busen

Pressesprecher

Schlaun-Forum e.V.

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