75 Jahre Kriegsende – Kulturelle Neubelebung einer Trümmerstadt

Die Ausstellung "75 Jahre Kriegsende - Kulturelle Neubelebung einer Trümmerstadt" der Kuratorin Dr. Romina Werstphal ist noch an diesem Wochenende zu sehen. Sie läuft noch bis einschließlich Sonntag, 6. September im städtischen Museum Schloss Rheydt. Die Ausstellung macht sich zur Aufgabe, ein bisher wenig bekanntes Kapitel in der Geschichte Mönchengladbachs zu thematisieren. Ein kurzer Dokumentarfilm, der innerhalb der Ausstellung präsentiert wird, zeigt ein Porträt der damals noch getrennten Städte M.Gladbach und Rheydt im Frühjahr 1945 und den darauf folgenden Jahren. Die Bemühungen um den wirtschaftlichen Wiederaufbau unterschieden sich in den Notjahren kaum von den Anstrengungen anderer Industriestädte. Bemerkenswert waren die Anstrengungen, die in Mönchengladbach-Rheydt zur Neubelebung des kulturellen Lebens unternommen wurden.

Die Ausstellung umreißt die Entwicklung des kulturellen Wiederaufbaus. Sie nimmt sich der Frage an, wie sich die Menschen nach Kriegsende bemühten, die kulturelle Trümmerlandschaft von ihren schwerliegenden Lasten der Vergangenheit zu befreien. Ziel damals war es, einen Nährboden zu schaffen, in dem neue Werte und Vorstellungen einer neuen Gesellschaft Wurzeln schlagen konnten. Dabei wird einmal mehr deutlich, dass sich die kulturelle Entwicklung in enger Verknüpfung mit dem Wunsch nach Normalität sowie nach einer lebendigen und freien Kunst- und Kulturszene entfaltet hat.

Weitere Informationen auf der Internetseite des Museums: https://schlossrheydt.de/75-jahre-kriegsende-kulturelle-neubelebung-einer-truemmerstadt/