500 Millionen-Invest auf dem Areal der City Ost

Schwedisches Unternehmen Catella: „Mönchengladbach ist als Investitionsstandort hoch interessant“ / Neuer Stadtteil mit rund 1.500 neuen Wohnungen, einem See, Quartiersmanagement, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten geplant

„Wir sind auf Mönchengladbach aufmerksam geworden, weil in der Stadt eine spürbare Aufbruchstimmung zu erkennen ist. Es ist ein Signal, dass sich etwas nach vorne bewegt und die Stadt eine positive Perspektive hat“. Mit diesem klaren Bekenntnis zu Mönchengladbach hat Catella-Geschäftsführer Klaus Franken als Investor für das 14 Hektar große Areal der City Ost heute (10. Januar) gemeinsam mit Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt, das städtebauliche Konzept zur City Ost präsentiert. Das börsennotierte schwedische Unternehmen, das als Global Player europaweit zwischen Finnland und Spanien auf den Immobilienmärkten unterwegs ist, plant für seine Anleger auf dem seit Jahren brachliegenden Gelände unter anderem den Bau von etwa 1.500 neuen Wohnungen sowie diverse gewerbliche Nutzungen. Insgesamt investiert das Unternehmen 500 Millionen Euro am zentral gelegenen Standort, auf dem ein völlig neuer Stadtteil entstehen soll. „Für Mönchengladbach ist dieses Vorhaben ein großer Schritt auf dem dynamischen Weg, auf dem unsere Stadt seit geraumer Zeit unterwegs ist. Ich freue mich ganz besonders über das klare Bekenntnis zu Mönchengladbach. Dies wird auch weitere Investoren für weitere geplante Vorhaben motivieren, die wir im Zuge unserer Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt umsetzen wollen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.“

In den nächsten Jahren entsteht im Herzen von Mönchengladbach ein neues urbanes Quartier mit unterschiedlichen Nutzungen. Neben Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen sowie untergeordneten Flächen für Dienstleister, sollen vor allem bezahlbare und attraktive Wohnungen für alle Alters- und Einkommensklassen entstehen. Ein See wird das Herz und zugleich das Alleinstellungsmerkmal des Quartiers bilden und dem urbanen Ort für Leben, Arbeiten, Wohnen, Erholen, Sport, Kultur und Begegnung ein besonderes Flair verleihen. Die vor allem auch öffentlich zugängliche Wasserfläche wird in Anlehnung an den Gladbach angelegt und die umgebenden Grünzüge sinnvoll miteinander vernetzt. Es entsteht eine Stadtlandschaft mit hoher eigener Identität, eine attraktive Verbindung von landschaftlichem Erlebnis und urbanem Flair im Herzen der Stadt. Soziale Infrastrukturen, wie etwa Kindertagesstätten, ergänzen das Angebot. „Als Stadt im Aufbruch freuen wir uns auf eine Entwicklung am Standort City Ost, die sich durchaus mit anderen europäischen Beispielen messen kann. An dieser Stelle wird die mit unserer Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt verbundene Qualität demnächst sicht- und greifbar.“, erklärt Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt Mönchengladbach. „Mönchengladbach ist als Investitionsstandort hoch interessant. Eine wachsende Stadt mitten im Ballungszentrum von NRW. Bereits seit einigen Jahren beschäftigen wir uns mit Standorten, die als Mobilitäts-HUB fungieren – ein Hauptbahnhof bietet ideale Voraussetzungen für urbane und nachhaltig aufgestellte Quartiere. Unser Projekt Grand Central in Düsseldorf mit rund 1.000 Wohnungen mag dazu als Beispiel gelten“, so Klaus Franken, Geschäftsführer von Catella.

„Die ersten Wohnungen sollen bezogen werden, bevor der BER eröffnet ist“, verspricht Klaus Franken und drückt aufs Tempo. Ein Bebauungsplansverfahren braucht zwar seine Zeit, aber die Veränderung am Hauptbahnhof soll so schnell wie möglich erkennbar sein. Catella hat bereits bei dem Projekt in Düsseldorf positive Erfahrungen mit der Zwischennutzung gesammelt. 60.000 Besucher bei über 100 Events kamen in nur einem Jahr – warum nicht auch in Mönchengladbach? „Die triste Brachfläche soll zeitnah aktiviert und zugänglich werden, um den Standort schnell ins Bewußtsein der Mönchengladbacher zu bringen, der als eine der wichtigsten städtebaulichen Entwicklungen der Stadt die kommenden Jahren prägen wird,“ verspricht Klaus Franken.

Für das städtebauliche Konzept soll nach Beschlussfassung durch den Stadtrat am 15. Februar das Bebauungsplanverfahren starten. Für das autoarme Quartier, bei dem Tiefgaragen und ein Parkhaus vorgesehen sind, wurde unter anderem ein innovatives Mobilitätskonzept, das unter anderem Car-Sharing vorsieht, als Grundlage für den Bebauungsplan entwickelt. (pmg/sp)