28 Jahre Erlebnis- und Bewegungsfest für Schwerstbehinderte „Krahnendonk bewegt“

Bei diesem Fest gibt es die Möglichkeit sich in verschiedensten besonderen Räumen zu bewegen und mit allen Sinnen zu entdecken.

Bewegung macht Spaß und vor allem, wenn man sich gemeinsam bewegt und Dinge erlebt. Denn bei „Krahnendonk bewegt“, dem Erlebnis- und Bewegungsfest für Schwerstbehinderte, stehen neue Erfahrungen und Spaß eindeutig im Vordergrund.

Zum 28. Mal findet das Fest in der Krahnendonkhalle in Neuwerk vom 24. bis 27. April statt. Mit dabei sind in dieser Woche Einrichtungen aus Mönchengladbach (Herman van Veen-Schule, Förderschule Dahlener Straße, Paul-Moor-Schule, LVR-Förderschule, Karl-Barthold-Schule, Kindergarten Am Kuhbaum), aus dem Rhein-Kreis-Neuss (Sebastianus-Schule Kaarst, Förderschule Am Nordpark, Mosaik-Schule Grevenbroich), aus Viersen (Franziskus-Schule) und aus Krefeld (Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule)

Die Krahnendonkhalle wird eigens für das Fest eine Woche komplett für sonstige Nutzer (Vereine und Schulen) gesperrt, umgestaltet und dekoriert. Hilfe leisten Schülerinnen und Schüler der Hans Jonas Gesamtschule Neuwerk. Sie unterstützen bei der Betreuung der Stationen in der Halle sowie beim Auf- und Abbau. Der Sanitätsdienst für das Fest wird von Schülerinnen und Schülern der Bischöflichen Marienschule und der Gesamtschule Hardt übernommen.

Finanziell wird das Fest ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Lions - Hilfswerks Mönchengladbach – Rheydt e.V.. Weitere Sponsoren für die Cafeteria sind Herr Siegfried Wiemann und die FrieslandCampina Germany GmbH.

Das Erleben, die Bewegung bzw. das Bewegt werden, die Freude und die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln, stehen im Mittelpunkt des Festes. Die Teilnehmer sollen grundlegende Erfahrungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Wahrnehmungsbereichen erhalten.

Bei den Angeboten zum Erleben und Erfahren von Materialien, Objekten, Farben, Klängen und Räumen steht das sinnlich – wahrnehmende Erfahren und Lernen im Vordergrund. Insbesondere schwerstbehinderte Menschen brauchen vielfältige Möglichkeiten zum Entdecken und Experimentieren, sie müssen spüren, befühlen können, müssen in Bewegung setzen können, müssen riechen und sehen können.

Neben der Anregung zum eigenen Tun und Erleben der Materialien und Räume spielt zum anderen die Entspannung und das Wohlbefinden bei den unterschiedlichen Bewegungs- und Wahrnehmungsangeboten eine entscheidende Rolle

Stationen in der Halle sind u.a.:

Fühlraum / Trockenduschen, Diverse Schaukeln, Luftkissen und Trampolin, eine Bewegungsbaustelle, ein Klangraum, ein Erlebnisraum mit einem Erlebnistunnel sowie ein Snoezelraum.