22,46 Mill. Euro für die Soziale Stadt

Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderungsprogramms und des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW jetzt die Fördermittelzusagen für 2019 bekanntgegeben. Mönchengladbach erhält demnach für die Soziale Stadt Gladbach & Westend insgesamt 22,46 Millionen Euro an Fördermitteln. Beworben hatte sich die Stadt am Städtebauförderprogramm mit dem Begriff „Alt-Mönchengladbach“, um die Abgrenzung zur „Sozialen Stadt Rheydt“ deutlich zu machen. „Das sind gute Nachrichten. Mit dieser Summe werden wir im Innenstadtbereich weitere Projekte anstoßen“, freut sich Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

Schon im letzten Jahr konnte die Stadt Fördermittel über 10,6 Millionen Euro akquirieren. Diese Mittel werden derzeit eingesetzt, um neben Quartiersmanagement und Verfügungsfonds die städtebaulichen Maßnahmen Westend-Promenade, Platz der Republik und Hans-Jonas-Park umzusetzen. Die zweite Tranche an Fördermitteln wird unter anderem in die Aufwertung des Kapuzinerplatzes, die Sanierung der Zentralbibliothek sowie die Aufwertung des Geroparks fließen. Die Spielplätze an der Hügelstraße, Ferdinand-Strahl-Straße und Viersener Straße werden umgestaltet. „Damit hat die Landesregierung auch unseren zweiten Antrag für die Soziale Stadt Gladbach & Westend in voller Höhe eingeplant“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

Das rund 240 Hektar große Fördergebiet liegt zwischen Breitenbachstraße, Gneisenaustraße, Hermann-Piecq-Anlage und Sternstraße im Norden bis Hügelstraße, Viktoriastraße und Lürriper Straße im Süden. In diesem Bereich liegen unter anderem der Europaplatz mit Hauptbahnhof und Platz der Republik, Abteiberg, Alter Markt sowie Westend und Altstadt. Mit städtebaulichen Projekten wird die Quartiersentwicklung verbessert und die Lebensqualität der dort lebenden Menschen gesteigert. „Mit der Förderzusage können wir die nächsten Schritte planen. Wir haben ein straffes Programm, das in den nächsten Jahren umgesetzt wird,“ so der Koordinator für Stadterneuerung, Dr. Frank Schulz.

Insgesamt 207 Kommunen in Nordrhein-Westfalen erhalten 2019 rund 466,5 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen: Damit können insgesamt 302 Projekte mit zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von insgesamt 606,5 Millionen Euro umgesetzt werden. Mit den rund 22,46 Millionen Euro an Förderung werden inklusive Eigenmittel der Stadt Investitionen von 25,1 Millionen Euro angeschoben. Damit erhält Mönchengladbach in diesem Jahr neben Duisburg (ebenfalls 22,4 Millionen) den größten Einzelanteil an Fördermitteln.