200.000 Euro für die Stadtteil- und Quartiersarbeit

Vereine und Initiativen können Fördergelder beim Sozialdezernat abrufen

Um den Erkenntnissen aus dem Stadtteil- und Quartierskonzept der Stadt Mönchengladbach nun auch Taten folgen zu lassen, hat der Rat der Stadt Mönchengladbach beschlossen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen oder Nachbarschaftsinitiativen für Aktivitäten und Projekte finanzielle Zuschüsse zur Verfügung zu stellen.

"Damit können die Bürgerinnen und Bürger ihren Stadtteil noch besser mitgestalten", freut sich Sozialdezernentin Dörte Schall. "Wir wollen damit positive, von gegenseitiger Hilfe und Unterstützung geprägte Nachbarschaften und Netzwerke erhalten und fördern. Akteure vor Ort haben damit jetzt die Möglichkeit, Herausforderungen und Probleme im Quartier aktiv anzugehen".

In diesem und im nächsten Jahr stehen für die Stadtteil- und Quartiersarbeit jährlich 200.000,00 € zur Verfügung. Aus diesen Mitteln können kurzfristige und kleinere Aktionen, die dem Zusammenhalt und der Belebung des Quartiers und zugänglich für alle Bürgerinnen und Bürger sind, umgesetzt werden. Dabei stehen soziale Begegnungen und Aktionen im Vordergrund.

Mit den Zuschüssen hat jeder Stadtteil die Möglichkeit, beispielsweise Vortrags- und Informationsabende, Begegnungsangebote, Stadtteil- und Straßenfeste und andere nachbarschaftliche Aktionen durchzuführen.

Auch größere und längerfristig angelegte Projekte können gefördert werden. Dies können regelmäßige oder neu initiierte Begegnungsangebote im Sport-, Spiel und Kulturbereich sowie generationsübergreifende, inklusive oder interkulturelle Angebote sein. Dieses Angebot soll insbesondere benachteiligten Stadtteilen zugutekommen.

Die Zuschüsse sollen die Bürgerinnen und Bürger möglichst kurzfristig erhalten können. Interessenten können sich an das Sozialdezernat der Stadt Mönchengladbach, Stabsstelle Sozialplanung (Tel. 02161 / 253010), E-Mail sozialplanung@moenchengladbach.de wenden. Sie werden dort individuell beraten und unterstützt. Denn damit eine Aktion finanziell unterstützt werden kann, muss sie der "Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für die Quartiere/Stadtteile" entsprechen, die von den politischen Gremien beschlossen wurden.