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Kulturentwicklungsplanung geht in die Arbeitsphase - Erstes Beteiligungsformat startet mit engagiertem Austausch

 Tafeln, die zum Ausdruck bringen, wofür der Kulturentwicklungsplan steht. © Stadt MG

Tafeln, die zum Ausdruck bringen, wofür der Kulturentwicklungsplan steht. © Stadt MG

Vernetzt euch! Zeigt euch! Bleibt mutig! Auf diese und weitere Aufforderungen trafen rund 80 Expert*innen aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Verwaltung, die zum ersten Beteiligungsformat für den Kulturentwicklungsplan (KEP) am Anfang Juli im TextilTechnikum zusammenkamen.

Der KEP ist ein strategischer Prozess zur nachhaltigen Entwicklung der Kulturlandschaft in Mönchengladbach, der im Auftrag der Kulturpolitik umgesetzt wird. Ziel ist es, gemeinsam mit verschiedenen Akteur*innen konkrete Perspektiven und Maßnahmen für eine zukunftsfähige Kultur in der Stadt zu erarbeiten. Der KEP stärkt vorhandene Strukturen, schafft Raum für neue Ideen und macht Kultur sichtbarer und zugänglicher. „Wir brauchen tragfähige Strukturen für Kultur, die nicht nur heute, sondern auch morgen noch wirken. Der KEP ist unser gemeinsamer Weg dorthin damit Kultur sich bestmöglich in Mönchengladbach entfalten kann“, sagte Christiane Schüßler, Beigeordnete für Bildung Kultur und Sport, die zusammen mit der städtischen Kulturbüroleiterin Agnes Jaraczewski alle Teilnehmenden begrüßte.

Entscheidend ist dabei die Einbindung möglichst vieler Perspektiven – denn kulturelle Entwicklung lebt vom Dialog. „Mit dem KEP schaffen wir einen lebendigen Prozess für Austausch, Erneuerung und kreative Impulse. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Kulturschaffende vor großen Herausforderungen stehen.“ ergänzte Jaraczewski.

Mit dem ersten Beteiligungsformat ist der KEP nun in die Arbeitsphase gestartet. Grundlage für den Dialog waren fünf Handlungsfelder, die das Kulturbüro gemeinsam mit der beauftragten Identitätsstiftung auf Basis von Umfrageergebnissen unter Beteiligung von rund 600 Kulturaktiven und eines vorangegangenen Workshops erarbeitet hatte:

  • Kulturstrukturen stärken und optimieren
  • Miteinander handeln und gestalten
  • Sichtbarkeit und Identität schaffen
  • Stadtgesellschaft durch Kultur stärken
  • Offen für Neues und Innovation

Zum Auftakt der Veranstaltung präsentierte ein interaktiver Parcours diese Handlungsfelder den Teilnehmenden.

Die methodische Einführung in den Nachmittag übernahmen Johanna Worbs und Bernd Jacobs von der Identitätsstiftung. Beide begleiten den Prozess konzeptionell und moderativ: „Besonders wichtig ist es, dass aus dem Plan später Wirklichkeit werden kann – es wird darum gehen, die Ideen und Konzepte in die Umsetzung zu bringen und wir hoffen, dass die Politik Mönchengladbachs dafür auch in Zukunft die Weichen stellen wird,“ betonte Johanna Worbs.

In den anschließenden Workshops wurden die fünf Handlungsfelder vertieft.
Die Teilnehmenden arbeiteten gemeinsam an Herausforderungen und Potenzialen innerhalb dieser Themenbereiche.

Alle Ergebnisse wurden dokumentiert und werden öffentlich unter www.stadt.mg/kulturentwickeln zugänglich gemacht.

Wie geht es weiter beim Kulturentwicklungsplanungsprozess? Beteiligung erwünscht!
Die Kulturentwicklungsplanung bleibt ein offener Prozess. Zwei weitere Beteiligungsformate sind in Vorbereitung – dabei wird es insbesondere um Zielsetzungen und konkrete Maßnahmen innerhalb der erarbeiteten Handlungsfelder gehen. Alle interessierten Akteur*innen sind eingeladen, sich aktiv einzubringen. Anmeldungen zum Verteiler sind weiterhin möglich unter: kulturentwickeln@moenchengladbach.de

Die Beigeordnete Christiane Schüßler begrüßt die Teilnehmenden beim Workshop im TextilTechnikum.©Stadt MG
Die Beigeordnete Christiane Schüßler begrüßt die Teilnehmenden beim Workshop im TextilTechnikum.©Stadt MG
Verschiedene Stationen laden dazu ein die unterschiedlichen Handlungsfelder aktiv zu beleuchten. © Stadt MG
Verschiedene Stationen laden dazu ein die unterschiedlichen Handlungsfelder aktiv zu beleuchten. © Stadt MG
Wie kann Kultur Sichtbarkeit bekommen? – Darum geht es an dieser Station beim Workshop zum Kulturentwicklungsplan. © Stadt MG
Wie kann Kultur Sichtbarkeit bekommen? – Darum geht es an dieser Station beim Workshop zum Kulturentwicklungsplan. © Stadt MG

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