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100 Jahre! Ein Museum fürs Schloss – Ein Schloss fürs Museum

Ausstellung zum Jubiläum ab Sonntag, 25. September im Museum Schloss Rheydt.

Seit einem Jahrhundert befindet sich das Museum der Stadt Rheydt – heute Mönchengladbach – im Schloss Rheydt vor den Toren der Stadt. Wurde bereits anlässlich dieses besonderen Jubiläums mit der Neugestaltung des Erdgeschosses im Herrenhaus das Schloss als solches entsprechend gewürdigt, so folgt nun mit der Ausstellung „100 Jahre!“ der Blick auf das Museum.

Von den schlichten Anfängen eines Schaudepots des heimatkundlichen Vereins führten insbesondere private Schenkungen schnell zu einer überregionalen Bedeutung des frühen Heimatmuseums, welches erst im Jahr 1922 mit der Neueröffnung im Schloss Rheydt eine beständige Unterbringung erhielt. Um die Anfänge wirklich nachvollziehen zu können, musste Sammlungsleiter Nils Loschneider wahre Detektivarbeit leisten: „Ich habe viel im Stadtarchiv recherchiert, um zum Beispiel nachvollziehen zu können, mit welchen Sammlungsstücken, das Museum hier in Schloss Rheydt wirklich gestartet ist. Denn eine Inventarisierung erfolgte oft nach sehr individuellen Vorgehensweisen und so ist manches Stück nur als Altbestand vermerkt gewesen. Wann und wie es genau seinen Weg in die Sammlung fand, ist nicht immer vermerkt.“

Dabei macht Loschneider auch deutlich, dass auch die Vorbereitung für diese Ausstellung noch keine Aufschlüsse für jeglichen Sammlungsgegenstand gebracht hat: „So viel Zeit, wie das bräuchte, können wir in der Form gar nicht aufbringen. Aber dennoch ist spannendes zu Tage getreten.“ Wie zum Beispiel eine Skizze für einen Ausstellungsplan, der aufzeigt, wie die Sammlung vor dem Umzug ins Schloss präsentiert wurde.

Die weitere Entwicklung des Museums wurde, ausgenommen des Umbaus zum Gästehaus in der Zeit des Nationalsozialismus, vor allem durch die jeweiligen Leitungen bestimmt, berichtet der aktuelle Leiter Dr. Karlheinz Wiegmann: „Während vorher das Museum unter anderem durch die umfangreiche Schenkung von Exponaten zur ägyptischen Geschichte und zur griechisch-römischen Antike durch Josef Seuwen im Jahre 1913 bestimmt wurde, setzte Dr. Franz Jansen gezielt darauf, Objekte zur Kunst und Kultur der Renaissance und des Barock zu sammeln und im Herrenhaus zu präsentieren, wobei die Atmosphäre des Gästehauses erhalten blieb. Ende der achtziger Jahre musste das Schloss aufwendig saniert werden und das Schloss wurde reiner nüchterner Ausstellungsraum. Meine Vorgängerin Dr. Eva Brües legte den Schwerpunkt dann verstärkt auf die Textilgeschichte. Und heute bringen wir das Renaissance-Schloss wieder mit den entsprechenden Sammlungsstücken innerhalb der Ausstellung zusammen, präsentieren in der Vorburg weiterhin die Stadtgeschichte und unsere Textilgeschichte im TextilTechnikum.“

Die Jubiläumsausstellung „100 Jahre!“ präsentiert diese wechselhafte Geschichte des Städtischen Museums Schloss Rheydt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entstehung der musealen Sammlung. So werden neben bekannten Highlights eine Vielzahl fast vergessener Objekte präsentiert, bei denen der präparierte Wels Kuno eine besondere und umstrittene Rolle spielt. Wer mehr darüber erfahren möchte kann die Ausstellung ab dem 25. September in der Vorburg des Museums Schloss Rheydt besuchen.

Plakat zur Sonderausstellung © Museum Schloss Rheydt
Plakat zur Sonderausstellung © Museum Schloss Rheydt


100 Jahre! Ein Museum fürs Schloss – Ein Schloss fürs Museum

Ausstellung zum Jubiläum ab Sonntag, 25. September im Museum Schloss Rheydt.

Seit einem Jahrhundert befindet sich das Museum der Stadt Rheydt – heute Mönchengladbach – im Schloss Rheydt vor den Toren der Stadt. Wurde bereits anlässlich dieses besonderen Jubiläums mit der Neugestaltung des Erdgeschosses im Herrenhaus das Schloss als solches entsprechend gewürdigt, so folgt nun mit der Ausstellung „100 Jahre!“ der Blick auf das Museum.

Von den schlichten Anfängen eines Schaudepots des heimatkundlichen Vereins führten insbesondere private Schenkungen schnell zu einer überregionalen Bedeutung des frühen Heimatmuseums, welches erst im Jahr 1922 mit der Neueröffnung im Schloss Rheydt eine beständige Unterbringung erhielt. Um die Anfänge wirklich nachvollziehen zu können, musste Sammlungsleiter Nils Loschneider wahre Detektivarbeit leisten: „Ich habe viel im Stadtarchiv recherchiert, um zum Beispiel nachvollziehen zu können, mit welchen Sammlungsstücken, das Museum hier in Schloss Rheydt wirklich gestartet ist. Denn eine Inventarisierung erfolgte oft nach sehr individuellen Vorgehensweisen und so ist manches Stück nur als Altbestand vermerkt gewesen. Wann und wie es genau seinen Weg in die Sammlung fand, ist nicht immer vermerkt.“

Dabei macht Loschneider auch deutlich, dass auch die Vorbereitung für diese Ausstellung noch keine Aufschlüsse für jeglichen Sammlungsgegenstand gebracht hat: „So viel Zeit, wie das bräuchte, können wir in der Form gar nicht aufbringen. Aber dennoch ist spannendes zu Tage getreten.“ Wie zum Beispiel eine Skizze für einen Ausstellungsplan, der aufzeigt, wie die Sammlung vor dem Umzug ins Schloss präsentiert wurde.

Die weitere Entwicklung des Museums wurde, ausgenommen des Umbaus zum Gästehaus in der Zeit des Nationalsozialismus, vor allem durch die jeweiligen Leitungen bestimmt, berichtet der aktuelle Leiter Dr. Karlheinz Wiegmann: „Während vorher das Museum unter anderem durch die umfangreiche Schenkung von Exponaten zur ägyptischen Geschichte und zur griechisch-römischen Antike durch Josef Seuwen im Jahre 1913 bestimmt wurde, setzte Dr. Franz Jansen gezielt darauf, Objekte zur Kunst und Kultur der Renaissance und des Barock zu sammeln und im Herrenhaus zu präsentieren, wobei die Atmosphäre des Gästehauses erhalten blieb. Ende der achtziger Jahre musste das Schloss aufwendig saniert werden und das Schloss wurde reiner nüchterner Ausstellungsraum. Meine Vorgängerin Dr. Eva Brües legte den Schwerpunkt dann verstärkt auf die Textilgeschichte. Und heute bringen wir das Renaissance-Schloss wieder mit den entsprechenden Sammlungsstücken innerhalb der Ausstellung zusammen, präsentieren in der Vorburg weiterhin die Stadtgeschichte und unsere Textilgeschichte im TextilTechnikum.“

Die Jubiläumsausstellung „100 Jahre!“ präsentiert diese wechselhafte Geschichte des Städtischen Museums Schloss Rheydt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entstehung der musealen Sammlung. So werden neben bekannten Highlights eine Vielzahl fast vergessener Objekte präsentiert, bei denen der präparierte Wels Kuno eine besondere und umstrittene Rolle spielt. Wer mehr darüber erfahren möchte kann die Ausstellung ab dem 25. September in der Vorburg des Museums Schloss Rheydt besuchen.

Plakat zur Sonderausstellung © Museum Schloss Rheydt
Plakat zur Sonderausstellung © Museum Schloss Rheydt