Wirtschaftsstandort

Ausbau der Wirtschaftsstruktur, attraktives Arbeitsplatzangebot

Neues Rathaus

Mit über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Stadtverwaltung der größte Arbeitgeber der Stadt. Bisher sind sie auf 26 Standorte verteilt, die teilweise unter Sanierungsstau leiden. Um für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für talentierte Nachwuchskräfte als Arbeitgeber attraktiv zu sein, gibt es seit 2016 die Initiative, das Rathaus neu zu bauen. Das neue Rathaus soll in Rheydt entstehen und zusätzlich zur aktuellen Fläche auch Nachbarfl ächen der Stadtsparkasse einbeziehen. So entstünde Platz für ca. 1.500 Beschäftigte, wie eine Machbarkeitsstudie des Dezernats Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt zeigt. Etliche Verwaltungsstellen sollen dort konzentriert werden. Dabei ist das Kernthema nicht nur das Bauen im Bestand. Der Neubau soll vor allem die Frage nach der Zukunft des Arbeitens bei der Stadt Mönchengladbach beantworten. Entstehen sollen moderne Arbeitswelten mit Desk-Sharing, transparenten Arbeitsplätzen, off enen Bereichen mit Sitzecken als Treff punkte sowie die notwendige Infrastruktur zur Unterbringung von Kindern der Beschäftigten und zur Verpfl egung. Die Aufgabenstellung soll in einem Architekturwettbewerb konkretisiert werden. Dieser wird gerade vorbereitet.

Nachhaltiges Bauen

Mönchengladbach in der Region und gemeinsam mit der Region in puncto Wirtschaft sowie der Optimierung der Umweltbedingungen weiterzuentwickeln, ist eines der Ziele von mg+ Wachsende Stadt. Deshalb arbeitet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

  • Der Netzwerk- und Informationsaufbau innerhalb der Unternehmen der Bauwirtschaft im Sinne von Klimaschutz und Ressourcenschonung
  • Die finanzielle Förderung von Kooperationen aus den Bereichen Forschung
    und Entwicklung mit dem Effekt, neue Geschäftsfelder zu gewinnen
  • Sowie die überregionale Positionierung der Region als Kompetenzregion

Nach Projektende strebt die Stadt Mönchengladbach voraussichtlich eine Verstetigung und Fortführung der Entwicklung zur Kompetenzregion für nachhaltiges Bauen an.