Standortfaktoren

Kultur, Sport, Wissenschaft, Bildung und Infrastruktur

Bildquelle: Adi Goldstein on Unplash

Digitale Technologien haben auf mehreren Ebenen Einfluss auf die Stadt Mönchengladbach. Es eröffnen sich neue Möglichkeiten die Stadt effizienter, nachhaltiger

und sicherer zu machen. Weiterhin verändern sich die Bedürfnisse von Bürger*innen und Unternehmen, die zunehmend digitale Angebote erwarten und einfordern.

Aus diesem Grund initiiert die Stadtverwaltung gemeinsam mit den städtischen Gesellschaften einen kooperativen Strategieprozess. Die Smart City Strategie soll der Logik der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt folgen und sich auf die Themenbereiche: Wirtschaft, Umwelt, Standortfaktoren und Lebensraum beziehen. Es sollen gemeinsame strategische Ziele erarbeitet und erste Projektideen generiert werden.  

 

Ansprechpartner:

Martin Platzer
Digitale Transformation
martin.platzer@moenchengladbach

Bildquelle: Alexander Sinn on Unsplash

Grundvoraussetzung einer Smart City ist das Erheben und Analysieren von Daten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Datenanalyse das Leben in Städten lebenswerter machen kann. Zu diesem Zweck hat sich die Stadt gemeinsam mit der NEW AG, dem internationalen Städtenetzwerk Morgenstadt Initiative, angeschlossen. In dem Forschungsprojekt „UrbanDataPartnership“ werden konkrete Anwendungsfälle erarbeitet und Leitlinien für grundlegenden den Umgang mit Urbanen Daten formuliert. Neben technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Aspekten werden dabei auch die Fragen zu Datenschutz, Eigentumsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung behandelt.

 

Ansprechpartner:

Michael Bahrke
Strategisches Controlling
Michael.Bahrke@moenchengladbach.de

Martin Platzer
Digitale Transformation
martin.platzer@moenchengladbach

Bildquelle: Achim Kukulies - Düsseldorf

Hightech trifft Geschichte – das bringt das Konzept des Projekts „Profil Textil“
auf den Punkt! Es geht um die verstärkte Nutzbarmachung der textilen Tradition
Mönchengladbachs für die Profilbildung der Stadt und um Zukunftsfragen
durch ein Maßnahmenbündel im TextilTechnikum. Die Nutzung von Synergien
durch Bündelung von TextilTechnikum (Historie), Textilakademie (Ausbildung),
Hochschule Niederrhein (Lehre) und Fraunhofer Institut (Forschung) auf engem
Raum („Textile City“) soll erreicht werden. Hierzu soll erstmals ein Trägerverein
für das TextilTechnikum gegründet werden, der Textilwirtschaft, Hochschule,
Sozialholding und Stadt organisatorisch zusammenführt. Der Ausbau
von Synergien zwischen Einrichtungen der „Textile City“ und die Nutzung des
TextilTechnikums im Rahmen der Ausbildung an der Textilakademie sollen
folgen. Des Weiteren ist die technische Unterstützung des TextilTechnikums
durch die Textilwerkstatt der Hochschule, als Weiterführung des gemeinsamen
Forschungsprojektes zur (Textil-)Farbstoffgeschichte von Hochschule, Textil-
Technikum und anderen Partnern geplant. Auch die Entwicklung von weiteren
Kooperationsprojekten mit der Hochschule Niederrhein wird fokussiert.

Ansprechpartner:

Herr Dr. Karlheinz Wiegmann, 
Stv. Fachbereichsleitung FB 43 Museen ,
Direktor des Museums Schloss Rheydt;
Karlheinz.Wiegmann@moenchengladbach.de

Hochschulquartier

An der Schnittstelle zwischen den zwei Zentren Gladbach und Rheydt liegt das Hochschulquartier. Um das hohe Potenzial dieses Standortes zu nutzen und ihm eine Achsenfunktion zu geben, arbeiten die Hochschule Niederrhein und die Stadt Mönchengladbach zusammen. 2017 wurde dies in einem Letter of Intent (schriftliche Absichtserklärung) vereinbart. Ziel ist es, einen ansprechenden, lebendigen Hochschulcampus entstehen zu lassen, der mit dem übrigen Stadtgefüge verknüpft ist und eine moderne Hochschule beheimatet.

Bei der Quartiersentwicklung sollen die Studierenden sowie Bürgerinnen und Bürger - insbesondere die Anwohner - einbezogen werden. Derzeit werden die städtebaulichen Optimierungsmöglichkeiten ermittelt. Das Instrument dafür ist ein dialogorientierter, städtebaulicher Rahmenplan.

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Die Strategie ist Teil des Lehrplans von Bildungseinrichtungen wie zum Beispiel von der Gesamtschule Volksgarten. Auch in der Museumsuni Rheydt war die Stadtentwicklungsstrategie Thema.

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule haben sich intensiv mit den Zielen von mg+ Wachsende Stadt auseinandergesetzt. Sie haben Möglichkeiten abgeleitet, wie auch junge Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt mitgestalten können.

Die Gesamtschüler haben 1.000 Menschen befragt, wie sie den öffentlichen Raum der Gladbacher Innenstadt einschätzen und was sie sich wünschen. Damit haben sie herausragendes Engagement gezeigt und ihr Interesse an mg+ Wachsende Stadt bewiesen.