Lebensraum

Wohn- und Lebensverhältnisse, soziale Strukturen

Mit dem Masterplan Stadtbezirke sollen die Stadtteile rund um Mönchengladbachs Innenstadtbereiche in den Fokus gerückt und ihre individuellen Stärken weiterentwickelt werden.

Denn im Gesamtgefüge Stadt benötigen starke Innenstädte starke Stadtteile und starke Stadtteile brauchen starke Innenstädte.

Die Bestandsaufnahme- und –analyse ist bereits abgeschlossen. Die ersten Ergebnisse und mehr zum Vorhaben Masterplan Stadtbezirke finden Sie hier!

zur interaktiven Karte

Wohnungsbau-web-Anwendung zu den kurz-, mittel- und langfristigen Wohnungsbaupotenzialen im Stadtgebiet (per Mausklick auf die Symbole können Daten zu den Baugebieten abgerufen werden).

Ihre Ansprechpartner für Fragen zu den Wohnbaugrundstücken:

Für Fragen der Vermarktung von Wohnbaugrundstücken 

EWMG - Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach
Klaus Quasten
Telefon: 02161 4664-220
E-Mail: info@ewmg.de
(Die EWMG führt keine Wartelisten für Grundstücke)

 

Für sonstige Fragen zu Wohnungsbauprojekten

Stadt Mönchengladbach Fachbereich Stadtentwicklung und Planung Abteilung Bebauungsplanung und Stadtgestaltung
Rafael Urbanczyk 
Tel.: 02161 25-8599
E-Mail: bebauungsplanung@moenchengladbach.de

     

Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger liegt der Stadt am Herzen. Ein wichtiger Baustein ist dabei die funktionierende Straßenbeleuchtung. Hinweise auf eine defekte Straßenleuchte können nun schnell und einfach über das Online-Formular an den zuständigen Fachbereich der Stadt Mönchengladbach gemeldet werden. Bürger, die ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, erhalten automatisch eine Eingangsbestätigung. Um das Formular aufzurufen, bitte direkt auf www.stadtmg.de/stoer-bel eintragen.

Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit, die Störung rund um die Uhr an die Servicenummer

02161 - 25-9055

die mit einen Anrufbeantworter gekoppelt ist, abzusetzen.

Hochschulquartier

An der Schnittstelle zwischen den zwei Zentren Gladbach und Rheydt liegt das Hochschulquartier. Um das hohe Potenzial dieses Standortes zu nutzen und ihm eine Achsenfunktion zu geben, arbeiten die Hochschule Niederrhein und die Stadt Mönchengladbach zusammen. 2017 wurde dies in einem Letter of Intent (schriftliche Absichtserklärung) vereinbart. Ziel ist es, einen ansprechenden, lebendigen Hochschulcampus entstehen zu lassen, der mit dem übrigen Stadtgefüge verknüpft ist und eine moderne Hochschule beheimatet.

Bei der Quartiersentwicklung sollen die Studierenden sowie Bürgerinnen und Bürger - insbesondere die Anwohner - einbezogen werden. Derzeit werden die städtebaulichen Optimierungsmöglichkeiten ermittelt. Das Instrument dafür ist ein dialogorientierter, städtebaulicher Rahmenplan.

Parklandschaften

Bäume und Sträucher, Hecken, Blumen und Wiesen – urbanes Grün macht Mönchengladbach attraktiv und lebenswert. Die „Grüne Infrastruktur“ ist für die biologische Vielfalt sowie aus Umwelt- und Gesundheitsaspekten wichtig. Grünflächen regulieren die Temperatur in der Stadt und Pflanzen reinigen die Luft. Mehr als die Hälfte der Stadtfläche Mönchengladbachs besteht aus Grünflächen, Parks und Gärten, die von jungen bis alten Menschen täglich zur Erholung aufgesucht werden. Grünflächen sind Anziehungspunkte.


Unter Federführung der mags Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe
AöR werden in Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, Gärten und Parks, wie der Beller Park und der Bunte Garten, aufgewertet; attraktive Parklandschaften
entstehen.

Stadtgrün Bilder: mags

Neue Staudenmischungen sollen Mönchengladbach erblühen lassen. Die mags Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR und die Stadt Mönchengladbach bepflanzen in einem Gemeinschaftsprojekt den öffentlichen
Raum. Straßenränder und Mittelinseln werden so ansehnlicher und zugleich ökologisch aufgewertet. In der warmen Jahreszeit wird die Stadt dadurch bunter. Die blühenden Stauden sorgen für mehr Qualität im Grün und für Lebensraum für Insekten, wie zum Beispiel Bienen. In einer ersten Pilotphase wird es auf einem 2.500 Quadratmeter großen Grundstück im Nordpark sowie auf dem Mittelstreifen der B230 zwischen Rheydter Hauptbahnhof und Mülgaustraße bunt blühende Stauden geben.


Privateigentümer sind eingeladen, diesem Beispiel zu folgen und auch auf ihren Grundstücken Blühstreifen anzulegen.

Elektromobilität

Elektromobil in die Zukunft: Die Elektromobilität ist eine wesentliche Herausforderung,
um Mönchengladbach modern aufzustellen. Der Aufgabe stellen sich die Stadt Mönchengladbach und die NEW mobil und aktiv gemeinsam.

Dabei ist Elektromobilität mehr als nur Ladeinfrastruktur für Autos. Sie umfasst auch die Infrastruktur für Pedelecs und neue Systeme für den öffentlichen Personennahverkehr.

Ziel des Masterplans Elektromobilität ist es, gemeinsam innovative Lösungen und umsetzungsorientierte Projekte für eine nachhaltige, attraktive Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu entwickeln. Die Projekte sollen demnächst in enger Zusammenarbeit umgesetzt werden.

Die Erstellung des Masterplans Elektromobilität wird im Rahmen des Förderprogramms „Saubere Luft 2017-2020“ durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Projekt Grüne Welle

Mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger soll es mehr Grüne Wellen im  Mönchengladbacher Straßenverkehr geben. Zehn Wochen haben Freiwillige mit Hilfe
eines innovativen Systems Verkehrsdaten gesammelt. Die technische Voraussetzung
dafür schafften Spezialadapter für Fahrzeuge und eine App. Mit Hilfe eines Gutachters wurden die 2016 gesammelten Daten ausgewertet und die Ergebnisse in einem Abschlussbericht zusammengefasst.

Dank der 2,5 Millionen Datensätze aus 9.300 Fahrten entstand ein Gesamtbild über die alltägliche Verkehrssituation auf Mönchengladbachs Straßen. Auf 19 Strecken, darunter 14 Hauptverkehrsachsen, werden nun Ampelanlagen besser gesteuert. Die Erkenntnisse fließen zudem in die städtischen Mobilitätskonzepte ein.

Aufgrund der besonderen Form der Bürgerbeteiligung und dem außergewöhnlichen
Analyseverfahren ist dieses Projekt für den Deutschen Ingenieurpreis nominiert worden.

Tagebau und Tagebaufoge(n)landschaft

Südlich des Stadtgebietes liegt das riesige Abbaugebiet des Braunkohlen-Tagebaus
Garzweiler.

Das sich durch die Landschaft bewegende Loch sorgt insbesondere in den direkt angrenzenden Ortslagen der Stadt Mönchengladbach, der Stadt Erkelenz sowie in den Gemeinden Jüchen und Titz über Jahrzehnte für Beeinträchtigungen. Diese Kommunen haben sich im Zweckverband Tagebaufolge(n) landschaft  zusammengeschlossen, um den Beeinträchtigungen langfristig zu begegnen. Planungsbüros, Bürgerinnen und Bürger haben in einer Projektwoche gemeinsam ein „Drehbuch“ erarbeitet. Es wird nun schrittweise umgesetzt und konkretisiert. Erste Maßnahme ist ein Radschnellweg, der als Grüner Ring den Tagebaurand durchzieht und sich in den Grünzügen der Kommunen fortsetzt. Auf den rekultivierten Flächen ist Raum für Landwirtschaft, ökologischen Ausgleich, aber auch für neue Formen des Wohnens, Arbeitens und Mobilität.
Somit wird Mönchengladbach in südlicher Richtung ein Stück Heimat zurückgegeben.
Bis zur endgültigen Flutung wird das verbleibende Restloch gekapert. In den Böschungsbereichen sind vielfältige Nutzungen vorgesehen.

Nachhaltiges Bauen

Mönchengladbach in der Region und gemeinsam mit der Region in puncto Wirtschaft sowie der Optimierung der Umweltbedingungen weiterzuentwickeln, ist eines der Ziele von mg+ Wachsende Stadt. Deshalb arbeitet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft
der Stadt Mönchengladbach gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen Viersen, Krefeld und Venlo in den nächsten vier Jahren an dem EU-geförderten Projekt „Healthy Building Network“. Die Region soll dadurch zur Kompetenzregion für gesundes Bauen und zirkuläre Wertstoffkreisläufe aufgebaut werden. Im Vordergrund stehen dabei:

  • Der Netzwerk- und Informationsaufbau innerhalb der Unternehmen der Bauwirtschaft im Sinne von Klimaschutz und Ressourcenschonung
  • Die finanzielle Förderung von Kooperationen aus den Bereichen Forschung
    und Entwicklung mit dem Effekt, neue Geschäftsfelder zu gewinnen
  • Sowie die überregionale Positionierung der Region als Kompetenzregion

Nach Projektende strebt die Stadt Mönchengladbach voraussichtlich eine Verstetigung und Fortführung der Entwicklung zur Kompetenzregion für nachhaltiges Bauen an.

Bildquellen: Rheinische Post, Kricke I 123RF.com
Junge Menschen bringen sich ein

Die Strategie ist Teil des Lehrplans von Bildungseinrichtungen wie zum Beispiel von der Gesamtschule Volksgarten. Auch in der Museumsuni Rheydt war die Stadtentwicklungsstrategie Thema.

Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule haben sich intensiv mit den Zielen von mg+ Wachsende Stadt auseinandergesetzt. Sie haben Möglichkeiten abgeleitet, wie auch junge Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt mitgestalten können.

Die Gesamtschüler haben 1.000 Menschen befragt, wie sie den öffentlichen Raum der Gladbacher Innenstadt einschätzen und was sie sich wünschen. Damit haben sie herausragendes Engagement gezeigt und ihr Interesse an mg+ Wachsende Stadt bewiesen.

Urheber: Catella Project Management I Bildquelle: Stadt Mönchengladbach
Architekturimpressionen

Wer Fortschritt, Innovation und neue Qualitäten in Mönchengladbach will, braucht den Blick über den eigenen Tellerrand. Vertreter aus Politik und Verwaltung haben sich deshalb gemeinsam zweimal auf Fachexkursionen in die Niederlande sowie in die Landeshauptstadt Düsseldorf begeben, um herausragende Beispiele für Stadtplanung und Architektur zu besichtigen. Grund für diese Exkursionen waren konkrete Fragestellungen und Themen, die im Rahmen der Stadtentwicklung  Mönchengladbachs aktuell und zukünftig anstehen. Der Rathaus-Neubau in Venlo sowie das in Nähe zu Bahnstrecken geplante hochwertige Wohnquartier „Grand Central“ sind Beispiele hierfür.

Neues Rathaus

Mit über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Stadtverwaltung der größte Arbeitgeber der Stadt. Bisher sind sie auf 26 Standorte verteilt, die teilweise unter Sanierungsstau leiden. Um für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für talentierte Nachwuchskräfte als Arbeitgeber attraktiv zu sein, gibt es seit 2016 die Initiative, das Rathaus neu zu bauen. Das neue Rathaus soll in Rheydt entstehen und zusätzlich zur aktuellen Fläche auch Nachbarfl ächen der Stadtsparkasse einbeziehen. So entstünde Platz für ca. 1.500 Beschäftigte, wie eine Machbarkeitsstudie des Dezernats Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt zeigt. Etliche Verwaltungsstellen sollen dort konzentriert werden. Dabei ist das Kernthema nicht nur das Bauen im Bestand. Der Neubau soll vor allem die Frage nach der Zukunft des Arbeitens bei der Stadt Mönchengladbach beantworten. Entstehen sollen moderne Arbeitswelten mit Desk-Sharing, transparenten Arbeitsplätzen, off enen Bereichen mit Sitzecken als Treff punkte sowie die notwendige Infrastruktur zur Unterbringung von Kindern der Beschäftigten und zur Verpfl egung. Die Aufgabenstellung soll in einem Architekturwettbewerb konkretisiert werden. Dieser wird gerade vorbereitet.

Ein guter Servicegedanke

Service für Bürgerinnen und Bürger sowie für Investorinnen und Investoren sind der Stadt Mönchengladbach ein wichtiges Anliegen. Darum sind Kundenorientierung und Verlässlichkeit der Stadtverwaltung Teil der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt.

Das Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt hat seine Serviceleistungen verbessert und Prozesse im Sinne von Kundenorientierung optimiert. Die mündliche Bauberatung, die Bauwillige und Verwaltung viel Zeit kostete und nicht effizient war, wurde abgeschafft. Ähnlich wie andere Großstädte rät Mönchengladbach den potenziell Bauwillligen stattdessen direkt zur gesetzlich normierten Bauvoranfrage. Gleichzeitig finden interessierte Bürgerinnen und Bürger, Architektinnen/Architekten, Planerinnen/Planer und Investorinnen/Investoren auf der modernisierten Internetseite des Fachbereichs Bauordnung und Denkmalschutz relevante Informationen und Leistungen der Verwaltung auf einen Blick.

Organisationsstrukturen und Ressourcen werden überdacht. Mit der Gründung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Gebäudemanagement Mönchengladbach (GMMG), die im Januar 2018 an den Start ging, stellt sich der Konzern Stadt im Bereich Hochbau und Gebäudemanagement modern auf.

Möglichkeiten zum Austausch

Zur Stadtentwicklungsstrategie gehört es auch, leerstehende Räume in zentraler Lage instandzusetzen und sinnvoll zu nutzen.

An der Ecke Aachener Straße/Sandradstraße wird demnächst der offen und hell gestalteten „Treffpunkt mg+“ eingerichtet. Dort wird es Informationen zur Entwicklung der Stadt und Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger geben.